Brennpunkt: "Haustierhaltung"
Von TierschützerInnen wird vielfach auf eine "nicht artgerechte" Haltung von so genannten Haustieren hingewiesen und als besonders grausam geltende Zuchtmethoden werden kritisiert. ArtenschützerInnen und UmweltschützerInnen machen sich gemeinsam gegen den Import exotischer Tiere stark. Jedoch regen sich nur vereinzelt leise Stimmen, gegen Zucht und Haltung von "Haustieren" in ihrer Grundsätzlichkeit. Dabei ist eine radikale Ablehnung der "Haustierhaltung" vor antispeziestischen Hintergrund ebenso notwenig wie die der "Nutztierhaltung", wie der folgende Text verdeutlichen wird.
Viele Menschen leben mit nichtmenschlichen Tieren zusammen, weil sie deren Gesellschaft genießen. Nichtmenschliche Tiere sehen sie als SpielgefährtInnen, Partnerersatz, Medizin gegen Depressionen, Sinn ihres Lebens und vieles mehr – nur nicht als gleichberechtigte Individuen. Manche Menschen nehmen nichtmenschliche Tiere auf, um Zuneigung zu erfahren und sich das Gefühl zu verschaffen, gebraucht zu werden. Mit anderen Worten: Sie funktionalisieren nichtmenschliche Tiere für ihre Zwecke. Selbst Menschen, die die so genannte Nutztierhaltung ablehnen, akzeptieren häufig dennoch die so genannte Haustierhaltung und verkennen dabei, dass die "Haustiere" von ihnen auch als emotionale Nutztiere betrachtet werden. Doch was meine ich, wenn ich von "emotionalen Nutztieren" spreche? Auch in VeganerInnenforen ist immer wieder zu lesen, dass ein Zusammenleben mit nichtmenschlichen Tieren sich positiv auf die menschliche Psyche auswirke oder den Menschen eine Aufgabe gäbe, so dass Menschen wieder einen Sinn in ihrem Leben sähen. Die so genannten Haustiere sollen also einen emotionalen Nutzen für den Menschen erfüllen. Sie sollen den Menschen glücklich machen, indem sie ihm das Gefühl verleihen, gebraucht zu werden und ihn von Gefühlen der Einsamkeit und Traurigkeit befreien. TierrechtlerInnen jedoch sprechen sich konsequent gegen jede Haltung und Instrumentalisierung von nichtmenschlichen Tieren aus. Für Tierrechte zu kämpfen, bedeutet allen Tieren ein Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit gegenüber dem Menschen zuzusprechen. Nichtmenschliche Tiere leben um ihrer selbst Willen und nicht, um dem Menschen – für welchen Zweck auch immer – zur Verfügung zu stehen.
Selbst wenn wie auf diesem Bild der Käfig offen steht, so ist die Freiheit der InsassInnen doch sehr begrenzt: Wer hat ernsthaft Zweifel daran, ob diese Meerschweinchen nicht ein Leben in den grasgrünen Anden unter vielen ArtgenossInnen dem in einer kleinen Wohnung vorziehen würden?
"Aber was ist denn so schlimm an der Haustierhaltung, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden und sie zum gegenseitigen Nutzen ist", höre ich dich fragen. Die so genannte Haustierhaltung ist wie jede anderer Art der Tier(gefangen)haltung Sklaverei. So genannte Haustiere werden verkauft oder verschenkt, dabei werden sie besonders unter ZüchterInnen nach ganz bestimmten körperlichen Merkmalen begutachtet. Sie sollen gemessen an menschlichen Normen gut aussehen und auf Ausstellungen Preise gewinnen. Sind sie dazu nicht geeignet werden sie häufig ausgesetzt oder direkt nach der Geburt ermordet. Die als Haustiere betrachteten Individuen sind für viele Menschen nichts anderes als Waren mit einem bestimmten Wert. Sie betrachten andere Tiere als minderwertige Lebewesen, die zur Belustigung und Erheiterung des Menschen dienen. Solche Tiere sollen für den Menschen da sein und ihm widerspruchslos gehorchen. Wenn sie diesen Ansprüchen nicht gerecht werden, werden sie oft wie Abfall behandelt und "entsorgt" — bestenfalls im Tierheim. Doch das ist nur ist nur die Spitze des Eisbergs: Es geht uns nicht darum, nur bestimmte Haltungsbedingungen abzulehnen oder nur Menschen zu kritisieren, die nichtmenschliche Tiere aussetzen. Wir sprechen uns gegen jede Form der so genannten Haustierhaltung aus, denn sie ist immer mit einer massiven Beschneidung der Rechte nichtmenschlicher Tiere verbunden. Um auf die Frage und die Forderung nach "artgerechte Haltung" zurückzukommen: "Artgerecht" und "Haltung" – das ist ein Widerspruch in sich. Haltung heißt stets Gefangenhaltung im weitesten Sinne. Selbst wenn (gefangen)gehaltene Tiere unbegrenzt Auslaufmöglichkeiten haben, ist ihr Leben größtenteils fremdbestimmt und dem des Menschen untergeordnet. Sie können nicht frei über ihr eigenes Leben entscheiden. Der Mensch entscheidet über Fortpflanzung, Nahrung, Einrichtung des Reviers, dazu kommen Besuche bei TierärztInnen und vieles mehr. Wird ein Tier in Gefangenschaft Mutter, so entscheidet in der Regel der Mensch, ob die Kinder bei der Mutter bleiben dürfen. Artgerecht oder der Art gerecht kann jedoch nur ein Leben in Freiheit sein.
Nicht immer ist die Gefangenschaft von so genannten Haustieren so offensichtlich wie bei diesen Fischen: Der Freiheit entrissen werden Fische dazu genötigt auf engsten Raum mit Fischen aus gänzlich anderen Lebensräumen eine bedauernswerte Existenz zu führen. Häufig ist es nicht möglich in Aquarien Lebensbedingungen nachzuempfinden, die auch nur den rein biologischen Bedürfnissen der Fische gerecht werden. So sterben viele "Auquarienfische" einen äußerst qualvollen Tod wenn eine falsche Wasserchemie ihre Schleimhäute angreift.
Die Mär vom "gegenseitigen Nutzen"
Es mag zwar durchaus so sein, dass auch so genannte Haustiere vom Menschen profitieren, indem sie sich nicht um ihre Nahrung sorgen müssen, nicht frieren müssen und umsorgt werden. Doch kann diese eine Entschädigung für ihre Gefangenhaltung und Unterdrückung durch den Menschen sein? Wenn du das so siehst: Möchtest du mit diesen Tieren tauschen? Wenn du diese Frage bejahen kannst und/oder dir das Geschilderte gar nicht schlimm und ablehnenswert erscheint, dann wage das folgende Gedankenexperiment:
Wie fühltest du dich,
- wenn du gegen deinen Willen kastriert oder sterilisiert würdest?
- wenn dir deine Kinder entrissen würden, um sie wie Waren zu verkaufen oder zu verschenken?
- wenn du völlig abhängig von anderen Lebewesen wärest?
- wenn du deine Nahrung nicht selbst auswählen könntet?
- wenn du dich ständig betatschen lassen müsstest?
- wenn du jederzeit als Spielzeug dienen müsstest?
Womöglich müsstest du zudem:
- In einem kleinen Käfig leben.
- Ohne oder mit nur begrenzen Auslauf leben.
- In deinem eigenen Kot und Urin liegen.
Und am Ende könnte es dir sogar passieren ausgesetzt zu werden, sobald du nicht mehr klein und niedlich wärest oder die Menschen "ein anderes Spielzeug" gefunden hätten und dich nur noch als lästig empfänden.
Doch selbst wenn dem nicht so wäre, so wärest du dein Leben lang Eigentum des Menschen, einE SklavIn. DeinE HerrIn alleine würde darüber entscheiden, wie, wo, mit wem und sogar wie lange du leben dürftest.
Opferversorgung ist keine Haustierhaltung
Trotz aller Kritik an der so genannten Haustierhaltung leben bei einigen TierrechtlerInnen nichtmenschliche Tiere. Nun höre ich dich fragen: "Ist das nicht ein Widerspruch?" Lass mich kurz den entscheidenden Unterschied zur "klassischen Haustierhaltung" erklären. TierrechtlerInnen nehmen nichtmenschliche Tiere nicht aus egoistischen Motiven auf. Sie nehmen sie nicht auf, um einen wie auch immer gearteten Nutzen von ihnen zu haben. Hier und heute sind wir leider noch weit davon entfernt, dass jede Form der Gefangenschaft nichtmenschlicher. Tiere abgeschafft ist. Es gibt zahlreiche Tiere die ausgesetzt wurden und auf Grund ihrer jahrelangen Gefangenschaft nicht mehr in der Lage sind in der Natur zu überleben oder nicht an das hiesige Ökosystem angepasst sind. So könnte ein Meerschweinchen hier wohl ebenso wenig auf sich allein gestellt überleben, wie Hunde oder befreite Hühner. Diese Tiere, die Opfer unserer speziesistischen Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der andere Tiere als minderwertig und für den Menschen benutzbar angesehen werden, sind größtenteils darauf angewiesen aufgenommen und versorgt zu werden. Wir hoffen, dass es diese Opfer irgendwann nicht mehr geben wird, dass alle Tiere in Freiheit leben. Doch bis es so weit sein wird, sehen wir es als unsere Pflicht an, diese Tiere aufzunehmen.
Fazit
Die "Haustierhaltung" ist nicht minder ein Phänomen speziesistischen Denkens wie der Verzehr von Leichenteilen, geraubten Eiern oder geraubter Muttermilch. Wer als VeganerIn sich gegen Versklavung von Tieren zur Nahrungsproduktion ausspricht, nicht aber im gleichen Maße die Versklavung von Tieren als "Haustiere" ablehnt, ist offensichtlich noch immer von einem speziesistischen Denken besessen: Denn jedes Tier hat ein Anrecht auf Selbstbestimmung und lebt um seiner selbst Willen und nicht, um von uns für unsere Interessen benutzt zu werden! Das schließt Meerschweinchen gleichermaßen ein wie Schweine, Hühner gleichermaßen wie Papageien und Forellen gleichermaßen wie Goldfische.
Kommentare
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(27.08.2010, 09:27 Uhr)
Hundefreund: Fanatismus dient keiner Verbesserung sondern lediglich zu einer Verschlimmerung der Lage bzw. bildet es den Zenit der Realitätsverzerrung.
Sich gegen die Massentierhaltung, Tiersport oder Überfischung einzusetzen ist akzeptabel, gar wünschenswert. Diese aggressive Haltung gegenüber das Halten von Haustieren bzw auch Nutztieren mit fadenscheinigen Thesen erinnert mich eher an blanke Agitation, als an einem sinnvollen Argument. Außerdem schreckt der Autor nicht mal vor Verleugnungen zurück und versucht mit einer Freizügigkeit zum Schwindel das Halten von Haustieren als moralischen Frevel zu titulieren.
(10.07.2010, 16:04 Uhr)
oh-we!: Zitat des Autors:
"Wie fühltest du dich,
[...]
* wenn du völlig abhängig von anderen Lebewesen wärest?
* wenn du deine Nahrung nicht selbst auswählen könntet?
* wenn du dich ständig betatschen lassen müsstest?
* wenn du jederzeit als Spielzeug dienen müsstest?"
Als bitte, lieber Autor! Du vermenschlichst hier Tiere, indem ihnen einen hochentwickelten Freiheitsbegriff andichtest, den nur Menschen haben. Nehmen wir dein fadenscheidiges Argument mit der Abhängigkeit: Um Abhängigkeit überhaupt erst wahrnehmen zu können, müssen Tiere wissen, was Freiheit im Sinne des Menschen ist. Das können sie niemals! Das möchte ich anhand folgender Argumente beweisen: Mit Sicherheit empfinden Tiere Leid, wenn sie von einem Halter gequält werden, das schlägt ohne Zweifel auf ihr Wohlbefinden. Andererseits sind nicht alle Halter so, wie Du sie beschreibst. Sondern es gibt Halter die ihre Tiere sehr gut behandeln und bei denen sie sich wohlfühlen. Und trotzdem sind diese Tiere genauso abhängig von ihren Haltern, wie die Haustiere der Tierquäler – das gilt für jedes Tier, das in menschlicher Obhut lebt, ob es gut oder schlecht behandelt wird. Und trotzdem fühlen sich die Tiere, die gut behandelt werden, deren Bedürfnisse berücksichtigt werden wohl, und das obwohl sie nicht im menschlichen Sinne frei sind. Sie haben einfach nicht dieses Freiheitsdenken, das Du weltfremdes Subjekt ihnen unterstellst. Es ist für die Tiere völlig bedeutungslos, ob sie in Abhängigkeit leben oder nicht, so lange ihre Grundbedürfnisse erfüllt sind. Und ein Tier das unabhängig vom Menschen lebt, in der freien Natur, fühlt sich schlechter und unwohler, als Haustier, wenn seine Grundbedürfnisse in der Natur nicht erfüllt werden. Du siehst, es ist völlig unerheblich, ob die Tiere abhängig sind oder nicht – ihre Drundbedürfnisse müssen erfüllt sein und die sind viel niedriger anzusetzen, als die eines Menschen, der der einzige ist der überhaupt einen Freiheitsbegriff hat und Abhängigkeit empfinden kann. Darüber hinaus hast Du, lieber Autor, ein Bambisyndrom, weil Du die Natur generel als gut und liebenswert, den Menschen jedoch generall als schlecht einstufst. Ich bin dagegen, den Menschen von der Natur zu auszuschließen, ungeachtet wie er sich ihr gegenüber verhält. Denn erstens ist der Mensch auch Natur, er entstammt ihr, ist von ihr abhängig, Naturgesetze gelten auch für ihn (auch wenn er etwas sicherer ist). Zweitens machen die Tiere, die Du selbsternannter Tieretter gern befreien möchtest, keinen Unterschied. Sie teilen nicht ein in Natur und Menschenwelt sondern kennen auch die Umwelt. So nimmt ein Hund, der ja vom Wolf abstammt, den Menschen als sein Rudel an, das er beschützt, indem er Fremde meldet, dem er sich fügt, ebenso wie ein Wolf das in freier Wildbahn tun würde – ich glaube ehrlich, Du bist mittlerweile von der Natur selbst so entfremdet, dass Du scheinbar in einer Disneywel lebst. Vielleicht hättest Du als Kind weniger Bambi gucken sollen. Guten Tag! Ich, ein Spe???, äähh Speeeziesist.
(09.02.2010, 11:31 Uhr)
I.T.: Also liebeR AutorIn IHNEN und allen anderen die so denken wie sie wünsche ich im nächsten leben (falls es so etwas überhaupt gibt) das sie als freies Kaninchen wiedergeboren werden und dann eines Tages von einem Marder gefressen werden...
schönes leben?
Würden sie es dann vorziehen (als Kaninchen) zusammen mit einer/einem FreundIn gekauft zu werden und im garten frei zu laufen, regelmäßig futter zu bekommen und abends in ihren stall getrieben zu werden?
denken sie darüber nach.
(17.10.2009, 14:48 Uhr)
VeganEmpathy: mir gefällt der text sehr gut und an den kommentaren hier ist ja deutlich zu sehen, dass sich die speziesist_innen wieder auf den schlips getreten fühlen und sich mit heuchlerischen ausflüchten und peinlichem sarkasmus irgendwie rauswinden wollen. ich finde auch, dass haustierhaltung in der tierrechts/tierbefreiungsbewegung viel zu wenig angegriffen wird. es ist irgendwie mehr ein randthema und menschen, die tiere aus egoistischen motiven halten und sie vielleicht sogar noch mit den leichen anderer tiere ernähren, werden viel zu tolerant auch innerhalb der bewegung behandelt. nieder mit dem speziesismus! freiheit für alle, die fühlen und leben! danke für diesen schönen artikel.
(30.07.2009, 05:36 Uhr)
sagichnet: Okay, dann lassen wir mal von heute auf morgen jedes einzelne Tier frei; den Löwen im Zoo, das Pferd von der Weide, die Schlange aus dem Terrarium.
Das sind ja alles arme Gefangene und unglücklich.
Der Löwe rennt glücklich davon, bis er einen Menschen oder ein Tier anfällt – wie soll er denn auch nicht, hat doch auch mal Hunger das Kerlchen.
Dann wird er erschossen, weil, er ist ja ein Amokläufer – hey, gleiches Recht für alle! Ein Mensch darf das auch nicht oder?
Aber er ist doch ein Löwe...
PFUI, du SpezisistIn!!
Das Pferd freut sich ebenfalls, seine langen Beine endlich frei strecken zu dürfen – bis es vor das nächste Auto rennt, weil es nun einmal die Verkehrsregeln dieses Landes nicht kennt und nicht begreift.
Und die Schlange... nun, sie wird wohl eine Menge Leute erschrecken und im nächsten Winter elend erfrieren... schöne neue Welt.
(Ironitags nach Belieben setzen)
Meiner Ansicht nach geht einiges schief in der Heimtierhaltung aber PETA und ähnliche Extremisten machen die Sache nicht wirklich besser indem sie tier freundliche Menschen beschimpfen und beleidigen.
Mit einem löwenzahnessenden Fiesling der mich angiftet habe ich weder Lust zu diskutieren, noch werde ich wegen ihm/ihr meine Meinung oder gar mein Verhalten ändern
(24.07.2009, 02:17 Uhr)
SonjaP: Natürlich icht es grausam, Tiere auf engstem Raum zu halten...es kann doch echt nicht sein, dass das jemand abstreitet?
Da gibt es doch nicht ernsthaft Ausreden dafür...??
Wenn jemand gerne ein Haustier hält und den persönlichen Nutzen wichtiger findet als die normalerweise natürliche Lebensweise eines Tieres, dann sollte diese Person auch dazu stehen.
Das würde ich eher akzeptieren als irgendwelche Verharmlosungen und Ausflüchte...
(06.06.2009, 16:34 Uhr)
Omenatäysmehu: Jegliche Formen von Radikalismus und Fanatismus haben noch nie zu einer Lösung geführt und dazu wird es auch nie kommen.
Auch ich sehe Mensch und Tier auf einer Stufe und bin gegen jede Form der Ausbeutung nichtmenschlicher Lebewesen, sei es zu Versuchszwecken oder für Industrie und Lebensmittelproduktion.
Allerdings sollte klar sein, dass man Tiere nicht vermenschlichen kann und derart konstruierte Begriffe schlicht nicht auf Tiere übertragbar sind.
Sich selbst als Rächer der Ausgebeuteten und Befreier Unterdrückten zu stilisieren und utopische Luftschlösser zu konstruieren anstatt den Tatsachen ins Auge zu sehen zeugt nicht eben von geistiger Glanzleistung, lieber Autor.
Sofern man den Menschen als den Tieren in allen Punkten gleichwertiges "menschliches Tier" betrachtet – aus welchen Gründen sollte dieser dann prinzipiell vor dem Konsum tierischer Produkte Abstand nehmen? Natürlich kann man hier über die Wege diskutieren, auf denen der Mensch zu diesen Produkten gelangt, da sicherlich keines der "nichtmenschlichen Tiere" konventionelle Massentierhaltung o.Ä. betreibt. Allerdings dürfte zumindest die Jagd und das Töten wildlebender Tiere genauso wie der "Raub" ihrer Produkte nicht zur Debatte stehen, da diese Art des "Mordes" und "Raubes" von unzähligen Tierarten praktiziert wird und schlicht einen Teil des natürlichen Kreislaufes aller Ökosysteme dieses Planeten darstellt.
Auch bei der Haus– und Nutztier–Frage spiegelt obiger Text meiner Ansicht nach nichts als das binde Schwarz–Weiß–Denken seines Verfassers wider. Während bei dem im engen Käfig gehaltenen Meerschweinchen genannte Argumente noch durchaus verständlich erscheinen, frage ich mich, wie "versklavt" die Hauskatze auf dem Dorf sich wohl fühlen sollte, welche wann immer es ihr beliebt ihr Revier im Freien durchstreifen oder sich im Haus ein warmes Plätzchen suchen und den Nacken kraulen lassen kann.
Natürlich spiegelt obige Situation den Idealfall wider, welcher leider allzu oft nicht den realen Lebensumständen zahlreicher Haus– und Nutztiere entspricht, aber dennoch: Prinzipiell hat ein von Menschen gehaltenes Tier seinen wildlebenden Artverwandten gegenüber große Vorteile, sprich immer genügend Nahrung, einen Unterschlupf, der Sicherheit und Schutz bietet, ärztliche Behandlung, welche Schmerzen verringern und Leben retten kann. Bequemlichkeit ist mit Sicherheit ein in gewissem Maße auch auf Tiere anwendbarer Begriff. Warum sollten Haustiere nicht aus den gleichen Gründen wie der Mensch sichere und geregelte Mahlzeiten und einen warmen, komfortablen Unterschlupf bevorzugen, auch wenn dies in gewissem Sinne Abhängigkeit mit sich bringt? Man führe sich nur vor Augen, wie abhängig von der Industrie die heutige Gesellschaft tatsächlich ist, jedoch vermute ich, dass nahezu jeder diesen Zustand aufgrund des dadurch entstandenen Komforts gerne in Kauf nimmt.
(31.03.2009, 13:36 Uhr)
Omenatäysmehu: (Fortsetzung)
An der Tatsache, dass der Mensch für das, was er bietet, auch etwas bekommt, finde ich nichts Verwerfliches, Symbiose ist ein in der Natur weit verbreitetes Phänomen.
Vorwürfe der Misshandlung und Ausbeutung treffen meiner Meinung nach erst dann zu, wenn Tiere nicht als gleichwertiges Mitglied einer zu beidseitigem Nutzen etablierten Gemeinschaft, sondern als minderwertige Lebensformen oder gar als Rohstoff betrachtet werden.
Differenzierung ist gefragt – ein Begriff, der leider nicht im Vokabular des Autors aufzutauchen scheint.
Da nun aber kein Tier fähig ist, sich sprachlich auszudrücken und uns seine genauen Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen, steht die Menschheit ersichtlicherweise vor einem Problem: Was genau bedeutet "artgerecht"? Wo fängt Tierquälerei an? Wann sind Dinge wie Kastration vertretbar und wann nicht? Wie oft und unter welchen Bedingungen darf man einem Tier Eier, Muttermilch oder Ähnliches nehmen? Ist es richtig, die Tiere, denen man Nahrung und Schutz geboten hat, zu töten, und wenn ja, in welchem Alter?
Es wird niemals DIE richtige und universell gültige Antwort auf solche Fragen geben. Immer bleiben Punkte, die nicht mit einem klaren "ja" oder "nein" beantwortet werden können, oder auf die man überhaupt keine Antwort weiß. Dennoch kann man meiner Ansicht nach durch immerwährendes Abwägen der Tatsachen zu einem akzeptablen Mittelweg finden, auch wenn dieser nicht frei von Fehlern und Missverständnissen sein kann.
Eine perfekte, allgültige Lösung existiert meiner Ansicht nach niemals und für keine Frage, der Glaube, eine solche gefunden zu haben und uneingeschränkt im Recht zu sein, ist für mich schlicht nur eines: Unsagbare Dummheit.
(31.03.2009, 13:36 Uhr)
Laura: Grundsätzlich ist es richtig, dass Tiere stets auf gleicher Augenhöhe zu betrachten sind.
Und in unzähligen Fällen handelt es sich bei Haustierhaltung um Tierquälerei. Aber so einfach pauschalisieren lässt sich das nicht.
Zu einigen deiner Argumente:
"–wenn du völlig abhängig von anderen Lebewesen wärest?
–wenn du deine Nahrung nicht selbst auswählen könntet?
–wenn du dich ständig betatschen lassen müsstest?
–wenn du jederzeit als Spielzeug dienen müsstest?"
All das trifft etwa auf Menschenkinder zu. Freilich, diese können sich schlicht weg nicht selbst versorgen, aber macht sie dieser Umstand unglücklich?
Wie viele Tiere gibt es. die an ihrer Trauer eingehen weil sie ihre Herrchen verloren haben? Wären sie das, hätten sie ihr Leben als Qual empfunden?
Und sorgen deine Tierschützer tatsächlich nur aus ganz altruistischen Gründen für die Tiere, ohne sich an ihnen zu erfreuen, mit ihnen zu spielen, sie zu knuddeln?
(06.01.2009, 20:50 Uhr)
R.: an tierliebhaber:
würde man die tiere freilassen würden sich die tiere von generation zu genaration immer mehr an die eigentliche natur wieder anpassen!
ich will mir demnähst zwei drei ratten aus dem tierheim besoregn und eine großen käfig für sie bauen
was haltet ihr davon wenn man sich um tiere aus dem tierheim kümmert ich finde es geht den dann besser als wenn sie mit viel anderen auf sehr engem raum leben müssen
natürlich brachen sie einen größt möglichen käfig
ALF
(21.12.2008, 19:18 Uhr)
Lisa Schneider: Solche Artikel können echt nur von Leuten geschrieben werden, die an einer geistigen Verwirrung leiden, oder zu viele schlechte Erfahrungen mit Haustierhaltung gemacht haben.
Tiersklaverei? Wann fängt unsere Gesellschaft an, sich mit den wirklichen Problem der Sklaverei auseinanderzusetzen, dem der Kinder.
(07.11.2008, 13:19 Uhr)
Björn: das Thema ist sehr schwierig und es gibt wohl keine ultima ratio hierbei.
So grenzt auch mein Gutdünken an Persönlichkeitsspalterei.
Mit Sicherheit ist die Tierhaltung in sich ein Symbol der Versklavung und Ausnutzung der Tiere...ohne Zweifel
NUR:
als obererste Rasse auf Mütterchen Erde und das sind wir!!!
denn wo der Geist ist darf der Körper weichen ;D
obliegt es uns zu entscheiden was Recht ist, wer Recht hat und wie man Recht auszulegen vermag.
Und wie eine Mutter die ihr Kind vom bellenden Hund wegzieht um es zu schützen, sind auch wir zu Entscheidungen verpflichtet.
die Evolution hat uns mit dem Fluch und Segen beschenkt, die eigene Rasse zu erhalten. Die eigene Rasse zu erhalten basiert natürlich auch hin und wieder auf Beschneidung der Rechte minderer Rassen.
Ob das für diese dann schön ist oder nicht sei dahingestellt.
Die URbanisierung ist ein Prozess der Modernisierung und zur Optimalen Nutzung unserer Mutter Erde, ist eine Kultivierung unabdingbar.
In baldiger Zukunft wird es nahezu keine Natur in sich mehr geben.
Doch verdammt als Vollkommenheit der Evolution ist es unser Recht die Welt für uns zu gestalten.
(30.10.2008, 22:30 Uhr)
Nerestro: Kurz meine Meinung:
Auch ich bin gegen Tierhaltung und Zucht. Eigentlich bin ich ja generell gegen Menschen. Das Gleichgewicht...die Perfektion der Natur haben sie allein Zerstört. Nun bin ich ja leider auch ein Mensch, gefangen in der Kultur und an die Gesetze der Menschen gebunden.
Den Tieren Rechte zuschreiben ist widernatürlich. Das die Menschen Sonderrechte haben ist aber genauso widernatürlich. Es gibt keine Freiheit mehr auf diesem Planeten. Alles Untersteht dem Menschen. Greift ein Tier mal ein Menschen an endet es meistens tödlich...für das Tier. Tausende Tiere werden täglich von Autos überrollt und massenweise sterben Tiere durch Abgase, Umweltverschmutzung, Zerstörung von Lebensräumen usw. usw.
Der Tod von Menschen wird durch Medizin verhindert und das Leben unnatürlich verlängert. Dabei vermehren sich die Menschen immer mehr.
Da die Menschen in ihrer Kultur nur mit anderen Menschen leben halten sie sich Haustiere. Nur um eigene Bedürfnisse zu befriedigen (wie zB. Gesellschaft, Zuneigung durch das Tier).
Der Mensch will es sich selbst immer Angenehmer und Schöner machen, dabei macht er alles immer Schlimmer.
Ändern kann man daran nichts, viele Menschen wollen halt im Wohlstand etc. leben und auf nichts verzichten.
Ein Tier lebt nach Instinkten. Es stillt seine Grundbedürfnisse und lebt. Für einen Menschen wäre sowas "natürlich" viel zu Langweilig. Er hält lieber Haustiere und kümmert sich um sie.
Ich wäre gerne ein Tier...in der Wildnis natürlich.
(22.09.2008, 22:38 Uhr)
sara: ich finde es echt super.es gehört sich einfach nicht tiere zu züchten
(04.09.2008, 16:29 Uhr)
K: Also erst mal, möchte ich Florian, in wirklich allen Punkten zustimmen. Er hat auf den Punkt gebracht, was mir beim Lesen solcher Artikel in den Sinn kommt.
Im übrigen– die meisten der aufgezählten Tiere lassen sich so gut –nach O–Ton des Artikels– "als Sklaven halten", weil sie soziale Tiere sind, die in (hierachischen!) Gruppen leben und ein "individuelles", "selbstbestimmtes" Leben auch so kaum haben würden wollen.
Katzen z.B., die nicht ganz so sozial sind wie Hunde, lassen sich auch viel weniger "wie Sklaven halten"– wenn etwas nicht geht, dann geht es eben nicht.
Und Tiere, die wirklich überhaupt nicht sozial leben, lassen sich vom Menschen kaum beeindrucken.
Andererseits leben die kleinen Tiere auch nicht ihr Leben lang bei den Eltern oder deren Rudeln, sondern verlassen früher oder später diese.
Dass also "Kinder den Eltern entrissen würden", wie hier im Artikel proklamiert, ist ganz natürlich.
Ansonsten kann ich mich auch dem gesamten Ton der Seite gegenüber zwar nicht gänzlich verständnislos, aber dennoch sehr kritisch, äußern.
Ich würde sagen, ich bin, NICHT nach der Bewegung, sondern im WÖRTLICHEN Sinne eine Antispeziezistin. Denn ich erkenne es an, dass der Mensch nur eines von vielen Tieren ist– sonst wäre er nämlich ein Virus oder eine Pflanze ;–)
ABER ich finde es eben auch falsch, von Menschen erfundene Rechte auf Tiere zu übertragen.
Auch, dass Menschen sich mit Biegen und Brechen, teuren Importen und ganz vielen Pillen auch mit Pflanzen ernähren können. Selbst, wenn es noch tausend Mal einfacher wäre– warum?
Ich sehe im "Mord", den ein Löwe begeht, weder ein Verbrechen noch "unnötiges Leid".
Viel mehr ist es von der Natur her sehr SINNVOLL, dass es Tiere gibt, die andere fressen. Ich sehe da kein Leid, das auf jeden Fall vermieden werden müsse, einfach weil– ja, warum eigentlich? Weil wir Menschen so super toll und schlau sind und es besser wissen müssten? Nicht gerade antispeziezistisch, der Gedanke...
(27.08.2008, 21:06 Uhr)
Florian: Also diese Ausführungen sind – mit Verlaub – völliger Quatsch!
Tiere haben keine Rechte! Denn Rechte (und Pflichten) sind abstrakte Konstrukte, die das MENSCHLICHE Zusammenleben regeln, die menschliche Gesellschaft. Rechte sind daher menschenspezifisch und denklogisch gar nicht auf Tiere übertragbar. Und weil nur Menschen Träger von Rechten und Pflichten sein können, ist es ein verfehlter Ansatz, Tieren, um sie zu schützen, Rechte zuzusprechen. Richtig wäre dagegen, den Menschen Pflichten zu geben, die Tier anständig zu behandeln.
Ich selber habe einige Aquarien. Und ich kann sagen, meinen Fischen geht es besser als den Verwandten in der Natur. Im Aquarium werden meine Fische nämlich regelmäßig mehrere Jahre alt, während in der Natur, hier z.B. im Amazonasgebiet in Südamerika, jedes Jahr in der Trockenzeit 90% der Population aussterben. Die Fische vertrocknen oder verhungern zu tausenden in Restwasserteichen (wo ich meine Fische übrigens z.T. selbst gefangen habe).
Euer tierrechtlicher Ansatz ist doch Augenwischerrei und lenkt von den wirklichen Problemen ab. Und das ist die in gigantischen Ausmaßen fortschreitende Zerstörung der Lebensräume. Wie lächerlich unwichtig ist der Schutz eines Individuums vor Gefangenschaft oder Tot, wenn täglich ganze Arten für immer von der Erde verschwinden, weil ihre Wälder abgeholzt oder ihre Gewässer zugeschüttet werden, um Viehweiden anzulegen oder Fabriken zu bauen?
Ein Großteil der Erkenntnisse – ohne die ein Schutz in der Natur kaum möglich ist – über Verbreitung, Verhalten und Fortpflanzung von tropischen Kleinfischen stammen von privaten Aquarianern und Hobbyforschern wie mir. Wenn sich Menschen mit naturwissenschaftlichen Interesse der Natur und den Tieren nicht mehr zuwenden können, keine Erkenntnisse mehr sammeln dürfen, das Zusammenleben mit den Tieren aufhört, wird sich die menschlich Gesellschaft noch weiter von der Natur entfernen, es wird noch weniger Menschen geben, die überhaupt eine Ahnung davon haben, welche Tiere es gibt und wie bedroht diese sind, und immer weniger, die sich für die wirklich wichtigen Dinge, den Erhalt der Lebensräume, einsetzen.
Denn wie soll ein Mensch, der in der hier skizzierten optimalen antispeziistischen Gesellschaft aufgewachsen wäre, ohne Kontakte zu Tieren, jemals Interesse oder gar Begeisterung für Natur und Tiere aufbringen und damit ein echtes Interesse, diese zu schützen? Eure tierfreie Gesellschaft würde doch nur Kinder hervorbringen, die überhaupt keinen emotionalen Bezug
zu Tieren hätten und der Zerstörung der Natur durch wirtschaftliche Interessen teilnahmslos gegenüberstehen würden wie seelenlose Zombies. Schrecklich!
(22.08.2008, 12:11 Uhr)
maria: mir gefällt der artikel!
natürlich ist es krank, seine psychischen oder emotionalen bedürfnisse über tiere zu befriedigen, die man durch nahrung von sich abhängig macht.
ich denke sogar, dass es komplett unnatürlich ist, tiere regelmässig zu füttern, schon bei wildschweinen oder enten sieht man, dass so etwas das ökosystem durcheinander bringt, die tiere einzusperren oder ins haus zu holen macht die sache nicht besser.
interessant wäre doch mal zu sehen, welche psychischen defizite zu tage treten, wenn man sie nicht mehr durch haustiere verschleiern kann!
vielleicht geben wir uns dann auch mit unseres gleichen wieder mehr mühe,wo man zuneigung nicht so leicht erkaufen kann! (ausnahme sind z.b.:viele ehefrauen aus sozialschwachen ländern)
wäre es nicht erstebenswert, dass wir alle selbstbestimmt leben und frei entscheiden wo wir unsere zeit verbringen, ohne geködert zu werden? meint ihr die freie katze bleibt, wenn sie nicht mehr gefüttert wird? ebenso wie die unselbstständige ehefrau?wenn ja, dann ist es wirkliche zuneigung, habt keine angst vor der wahrheit!
auch den weizen muss man nicht zwingen, dort zu wachsen, wo anderes als unkraut beseitigt wird.
unsere welt ist voller nahrung und reguliert sich bestens von alleine, wenn wir endlich damit afhören, zu meinen wir wüssten alles besser und müssten uns überal manipulativ und regulierend einmischen. was ist aus dem gottvertrauen geworden?
schicke euch liebe!
(04.08.2008, 17:38 Uhr)
Tierliebhaber: Ich bin bekennender Tierhalter und habe diese aus dem Tierheim,bzw.von Vereinen übernommen.Ich glaube auch,das die artgerechte Haltung nur bedingt möglich ist.Das Leben ist auch hier ein Kompromiss.Die meisten die sich für eine Tierhaltung entscheiden beschäftigen sich auch mit der jeweiligen Spezies und deren Bedürfnisse und versuchen es seinen Tieren an Nichts fehlen zu lassen.Wenn wir unsere Heimtiere alle in die Freiheit entlassen ist dies noch weniger artgerecht,weil sie wohl kaum in Lage wären diese Freiheit zu überleben.Es wäre ja noch nicht einmal eine Futtergrundlage in dieser Freiheit gewährleistet,ganz zu schweigen von den ganzen Gefahren die da lauern.Ich denke auch an Alte und kranke Tiere das wäre ein Todesurteil.Ich finde es soll jeder für sich entscheiden.Nur wenn man sich für Tier entscheidet dann gut informiert und mit allen Konsequenzen und so artgerecht wie möglich.Ich wäre übrigens hin und wieder schonmal eines meiner Tiere.
(28.05.2008, 20:49 Uhr)
Yeti: Inwiefern definiert der Antispeziezismus eigentlich zwischen "Opfer"tieren (ich würde hierunter beispielsweise ein aus grausamer Haltung befreites Tier verstehen) und beispielsweise Tierheimtieren? Da ihr es ja durchaus befürwortet ein "Opfer"tier aufzunemen, ist es zu befürworten ein Tierheimtier aufzunehmen (wird ja schon im Tierheim artgerecht versorgt)?
Und an die ganzen Idioten hier die vor mir irgendwelchen omnivoren Unsinn gepostet haben: erst nachdenken (ich mein, so richtig), dann posten. Ich denke nicht das es irgendwen interessiert was euer Jack Russell Terrier– oder sonst was am liebsten zu fressen und zu spielen mag. Denkt doch einfach mal nach: Fändet ihr es toll, wenn ihr als frischgebackene Eltern vielleicht 6 Monate nach der Geburt eures Kindes, es weggenommen bekommen würdet, nur weil irgendjemand meint das er es haben will?
(18.03.2008, 17:44 Uhr)
maria: 1–Kastration, kommt bei uns nur in Frage, wenn das Tier leidet oder aus gesundheitlichen Gründen. Auch bei übertriebenen Trieb (wäre auch beim Mensch nich verkehrt) meine Meinung
2–Auch in freier Wildbahn sind die Welpen (Jungtiere) nur eine kurze Zeit geduldet
3–Sind wir nich alle in irgendeiner Form abhänging???
4–Bietet man Abwechslung, merkt man schnell was das Tier mag oder nicht.
5–Ich lass meine Tiere auch auf mich zukommen, sie zeigen wann sie Streicheleinheiten möchten
6–Wenn Du etwas gespür hast, weisst Du was Dein Tier möchte, seine Ruhe oder Spiel. Wie oft hat unser Jack Russell mich mit ihrem "Wirfdenball" Spiel gennötigt, Frag' mich wer wen als Spielzeug benutzt hat?
Unsre Fellnasen, zeigen sehr deutlich wenn sie nicht Gassi gehen wollen.
Bei Regen kriegen sie keine zehn Pferde raus. Lucy zeigt genau wann sie gestreichelt werden will. Mandy auch, wenn es geht 24 Stunden am Tag
Oder was meint ihr? Es kommt immer auf das Verständnis zwischen Tier und Mensch.
(12.02.2008, 06:40 Uhr)
Tina: Ist doch nicht alles Ernst gemeint, oder doch?
Es taucht einmal die Frage auf: Möchtest Du mit Deinem Haustier tauschen?
Die beantworte ich eindeutig mit Ja. Ich würde mit meinem Haustier tauschen. Warum auch nicht. Es wird umsorgt, ich achte auf ihn, er bekommt jeden Tag sein Futter.
Ich kann dazu nur den Kopf schütteln.
(07.02.2008, 22:12 Uhr)
Anonym: ganz kurz:
Wie soll denn der Mensch sich überhaupt in die Rolle eines Tieres versetzen?
Schuldi, aber dem Menschen eine Möglichkeit zur Annahme nicht mensch–zentrierter Geisteshaltung zu unterstellen, ist schon Quatsch: Die Welt wäre doch ohne Menschen besser dran – also bringen wir uns doch einfach alle um?
Und es ist schon erschreckend, wie hier irgendwelche Menschen sich als 'Tier–Versteher' aufspielen.
Kann es sein, dass hier in militanter Weise nicht zu Ende denkende Wohltäter ein Problem mit ihrer Psyche haben, und daher Schuldgefühle zum Ausdruck bringen müssen?
Diese Fragen vom Nicht–Veganer, der ein omnivores Gebiß & Verdauungstrakt mitbekommen hat – wieso & von wem eigentlich?
(16.01.2008, 14:19 Uhr)
Mac: ganz kurz:
Wie soll denn der Mensch sich überhaupt in die Rolle eines Tieres versetzen?
Schuldi, aber dem Menschen eine Möglichkeit zur Annahme nicht mensch–zentrierter Geisteshaltung zu unterstellen, ist schon Quatsch: Die Welt wäre doch ohne Menschen besser dran – also bringen wir uns doch einfach alle um?
Und es ist schon erschreckend, wie hier irgendwelche Menschen sich als 'Tier–Versteher' aufspielen.
Kann es sein, dass hier in militanter Weise nicht zu Ende denkende Wohltäter ein Problem mit ihrer Psyche haben, und daher Schuldgefühle zum Ausdruck bringen müssen?
Diese Fragen vom Nicht–Veganer, der ein omnivores Gebiß & Verdauungstrakt mitbekommen hat – wieso & von wem eigentlich?
(16.01.2008, 14:04 Uhr)
ülügüllü: Dieser Artikel ist absolut utopisch!
Der homo sapiens sapiens unterscheidet sich wesentlich von anderen Tieren– und Arten. Utopisch Bedürfnisse eines Regenwurms mit einem Delphin oder Hund oder sogar einer Biene zu vergleichen.
Totaler Quatsch!
Übrigens ich bin Tier– und Naturschützer!
Haie fressen Robben, wie grausam!!!!
Die Natur ist so, der Mensch nicht anders, denn er lebt in ihr, das einzige, wir könnten dank unseres Verstandes, Moral und Ethik bewusst das töten nicht grausam machen, nicht so wie in der Tierwelt, ja wir könnten es besser machen!!!!
Aber komisch, seit 3000 Jahren gibt es Kriege, hmmm...warum lernt denn der Mensch nichts draus?????
Macht die Augen auf ! lest Darwin!!!
viel Spass!
(11.10.2007, 13:31 Uhr)
kiki: ich finde es sch****,dass man so viele tiere aus anderen ländern nach deutschland oder anderen ländern bringt!die tiere brauchen ihre freiheit und ihre artgenossen,so wie wir unsere freunde brauchen!also:FREIHEIT FÜR JEDES TIER!!!!!!!!!!!!
(05.09.2007, 21:26 Uhr)
truebsches: Also erst wollt ihr, dass die Leute ihr Statement dazu abgeben, das haben bis jetzt zahlreiche Kopfzerbrecher getan...
Ich warte eigentlich auf Reaktion vom Entwerfer dieses Textes, wenn alle der gleichen Meinung sind, lässt sich eben schwer diskutieren :–), also Tierschutz–seitenfüller, auf auf!!
(04.09.2007, 15:27 Uhr)
LESEN BITTE: muha, bei diesem Artikel kann ich einfach nicht wiederstehen, meine Kommentare abzugeben, dann mal los:
Zu allererst ist mir der erste Absatz aufgefallen, dass wir Haustiere zu unserem eigenen Zweck nutzen. Natürlich! Doch die Haustiere benutzen auch uns zu ihrem Zweck! Oft laufen sie uns freiwillig zu, ob für Futter, Streicheleinheiten oder einfach ein luxuriöseres Leben. Wie ich meine Haustiere als Beispiel nehmen kann... (und wir haben nicht wenige), die von meiner Mutter geliebt und gepflegt werden. Und zudem nicht als "Nutztiere" sondern als "Freunde und Mitglieder der Behausung" angesehen werden.
Oh aber wisst ihr was? Ihr wollt die absolute Gleichberechtigung? Nun dann werd ich wohl meine Katze in die Schule schicken, wer weiß vl wird sie ein großer Physiker oder Anwalt. Denn das ist ja genau das gleiche oder? Wir wollen Kleidung... Vielleicht sollte ich dem Hund ein Paar Schuhe kaufen, der freut sich bestimmt! Und ich werde zukünftig nicht mehr mit ihm spazieren gehn und mit ihm auch nicht mehr Ball spielen, das er über alles liebt und sich immer so drauf freut. Nein ich schicke ihn ohne Leine allein nach draußen! In die Freiheit! Er würde zu mir zurückkommen, wenn er nicht von einem Auto erwischt wird... Und ich bin sicher ein Hamster würde überleben (haha) wenn ich ihn in die Wiese setze und sage: nun du bist frei, such dir dein Fressen, such dir dein Zuhause!
Oh ja das ist sicher genau das was Haustiere sich von ihren Herrchen und Frauchen wünschen. Kein Futter, keine Unterkunft, keine Streicheleinheiten. Sie wollen dass man sie im Tierheim lässt oder sie aussetzt (bzw. "frei" lässt).
Tja tut mir leid Haustiere sind durch Zucht etc. entstanden! Sie sind es nicht anders gewohnt, sie kennen nichts anderes! Und solange der Tierhalter artgerecht und fair handelt, fühlen die Tiere sich auch wohl!
So ist es auch bei euren armen Zierfischen! Argerechte Haltung, großes Aquarium, Fische die miteinander auskommen – Zierfische eben! Wirfst du sie in den See, sterben sie!!
1. dass Tiere kastriert werden ist manchmal unvermeidlich... und sie erleiden damit keine Schmerzen. Sie sind auch nicht nachträglich, wie ich aus eigener Erfahrung beobachten konnte.
2. Ich hoffe die meisten Tiere dürfen ihr Kinder bis zu einem bestimmten Alter behalten, wenn nicht – dann is das der einzige Punkt in dem ich euch recht gäbe. Das ist grausam. Doch verstoßen viele Tiere nicht von sich aus ihre Kinder, die zu schwach sind oder einmal von einem Menschen berührt wurden? Diese grausamen Tiere *g*!
3. Wir sind meistens auch abhängig von anderen Lebewesen.
4. Sie können das Futter nicht selbst wählen? Tja, kleine Kinder auch nicht. Ich glaube nicht dass das Leben eines Meerschweinchens zerstört ist, wenn es statt Karotten nur Salat bekommt.
5. Wenn ich mich ständig betatschen lassen müsste? Also Tiere können doch beißen, wieso tun sie das dann nicht? Wieso schnurren sie oder legen sich zu uns auf die Couch?
6. Wenn ich als Spielzeug dienen müsste? Ok ich spreche hier von ARTGERECHTER Haltung. Es sollte jedem kleinen Kind bereits beigebracht werden dass Tiere keine Spielzeuge sind. Mir wurde das beigebracht, und so soll es sein.
Phu ich könnte ewig so weiter machen.
Eins noch: Ihr denkt niemand sollte eingesperrt oder in Käfigen leben? Öffnet alle Gefängnisse, das wird ein Spaß!
Hm so jetzt geht durch meine Aufregung über diesen lächerlichen Artikel schon zu weit... Ich will nicht noch tiefer mit eurem Niveau gehen...
Ihr sollt nur eins wissen: Tierhalter und Tierzüchter sollten auch gleichzeitig Tierliebhaber sein, sich damit befassen und es RICHTIG machen.
Denn wenn man es RICHTIG macht fühlen sich unsere Begleiter wohl und es gibt keinen Grund hier solch einen Müll zu schreiben.
Denn dieser Artikel gilt nur für bescheuerte Leute die Tiere falsch halten, sie aussetzen oder quälen.
Jedoch NICHT für alle.
(27.08.2007, 16:12 Uhr)
trübsches: Da will man sich auf die Hausaufgaben einstimmen und liest nun eine riesen Diskussion darüber...also gut.Ich mach mit :–)
Die Domestikation ist wie wir sicher alle wissen, nichts was gestern erst angefangen hat, sondern mit dem Beginn der Menschheit, also wesentlich zu spät Sie zu stoppen!Die Merkwelt der der Haustiere, also Tiere die schon vor einiger Zeit an das Leben angepasst wurden, ist nachweislich stark eingeschränkt!Diese Tiere können nicht mehr in der Natur überleben, klingt doof...ist aber so!Was meinst du, wie lange ein Hund z.B. ein Schäferhund, der im Übrigen das erste Haustier darstellt, in der freien Natur überlebt?Ich würde sagen, die Rasse ist in drei Jahren ausgestorben, man sollte vielleicht eher darüber diskutieren, ob man die Domestikation für geit heißen läßt!Aber nicht, ob man gut und wohl gehaltene Haustiere abschaffen sollte!Haustiere haben bereits eine Entwicklung durchgemacht um Diese zu werden, also die Diskussion ist hinfällig!Pelze, Hirschlederschuhe und Zirkus, darüber muss man nicht reden, ich denke jeder der Gefühle besitzt und ein reines Gewissen haben will, der tötet nicht, damit es ihm gut geht!Aber gut zu wissen, dass da jemand ist, der mit Tiere sprechen kann...wußtest du eigentlich schon, dass Tiere, wie auch Kinder, an Ihre Bezugsperson gewöhnen?Meinst du, wenn sich ein Hund freut auf sein Herrschen, der vom Einkaufen kommt, dass es gespielt ist?Meinst du meine Ratte begrüßt mich, weil sie ihre Lebensbedingungen hasst?Ich denke du solltest deine Meinung überdenken, ich habe das efühl, du bist konservativer als meine Oma...
(18.08.2007, 14:04 Uhr)
Anonym: Ich halte die Haustierdiskussion für kontraproduktiv. Was macht ein angehender veganer, der bedauerlicherweise Haustiere hat? Die Tiere aussetzen? Nicht veganer werden?
(11.08.2007, 19:44 Uhr)
M.Tut: ich halte selbst haustiere, solang mann schaut das es den tieren nicht wirklich an etwas fehlt geht es dem tier besser als im tierheim oder sonstwo. Natürlich ist es nicht wirklich artgerecht,aber was willst du machen, gibst du dein tiere ab. So geht es ihnen doch nicht besser, setzt du sie aus oder lässt frei, werden sie überfahren, gefangen und gequält,gefangen und eingesperrt oder sogar erschossen. Also ist es nicht besser meine Tiere bei mir zu behalten und zu schauen das es ihnen gut geht, so das sie nicht eventuell den tot oder Zwinger kennen lernen.
(14.05.2007, 09:27 Uhr)
sonne: jeder hat eine eigene meinung
(14.03.2007, 11:02 Uhr)
HeckLukas: ICH BIN DAFÜR; DASS DIE GANZEN DRECKS VIECHER EINGESPERRT UND GEQUÄLT WERDEN
MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN EUER HEISS GELIEBTER
CHECK HECK
(09.03.2007, 12:12 Uhr)
Heck<Lukas: peace alter^^
(09.03.2007, 12:09 Uhr)
Mrs.X: Lass die haustiere endlich in die Freizeit heraus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
(27.02.2007, 11:02 Uhr)
tomas: Also ich habe auch nichts gegen die Haustierhaltung, weil, wie schon erwähnt, manche Tiere gar nicht mehr in der Wildnis überleben könnten, weil sie zu Haustieren gezüchtet wurden. Dies war ein Fehler der Vergangenheit, ob wir ihn rückgängig machen können, wage ich zu bezweifeln.
aber es wäre auf jedenfall wichtig die Tiere Artgerecht zu halten!
(15.02.2007, 11:33 Uhr)
Trixie: Übrigens, an die schlaue Person, die der Meinung ist, so ein Meerschweinchen würde sicher lieber in den Anden in Freiheit leben: in Südamerika gelten Meerschweinchen als Delikatesse und werden gefangen und bei lebendigem Leib geröstet. Ich denke nicht, dass das der Lebenstraum eines Tieres ist.
(12.02.2007, 15:36 Uhr)
R!ot: Hier werden leider einige logische Fehler begangen. Auch wenn ich im Groben dem Text übereinstimme, muss ich einige Sachen anspreche, die ich kritisieren möchte:
" Doch kann diese eine Entschädigung für ihre Gefangenhaltung und Unterdrückung durch den Menschen sein? Wenn du das so siehst: Möchtest du mit diesen Tieren tauschen?"
Es wird anthropozentrisch gegen Speziesismus diskutiert(ein Widerspruch in sich). Es geht nicht darum, wie ICH als Mensch es empfinden würde, sondern die Sicht des Tieres muss betrachtet werden. Natürlich möchte ich mein Essen selbst aussuchen, aber der (haustier)ratte ist es, bei gegebener Auswahl an Futter, herzlich egal, da sie auch in freier Natur sich nicht zwischen zwei Fruchtsorten entscheidet, sondern wohl die erst–gefundene wählen wird!
Weiterhin fallen mir die Absolutheiten auf. Natürlich ist Zucht und Aussetzen usw speziezistisch und sollte aus tierrechtlicher Sicht abgelehnt werden, aber welches Argument ausser der kategorischen Ablehnung von "Haustieren" spricht gegen das Versorgen von Nachwuchs anderer Haustiere?
Ich spreche nur für Tiere, deren natürliche bedürfnisse auch in Haustierhaltung befriedigt werden können(ausser natürlich die vermenschlichten Bedürfnisse, wie ein Abstraktes "aussuchen der Nahrung"), also weder für Vögel noch für Tiere mit Wanderinstinkt usw.
grüße
(30.01.2007, 21:52 Uhr)
Bernd: Liebe Jenny, es macht mich völlig traurig, das zu lesen, was du da geschrieben hast. Du hast sicher niemanden und bist völlig einsam und alleine. Wie sonst kommst du auf die Idee, dass z. B. Kaninchen, die alleine gehalten werden, verkümmern und dem Tode geweiht und arme Kreaturen sind. Oder gar Hamster? Bevor du diese Tiere als Tierschützerin befreist, kann ich dir nur raten, dich einmal über deren Haltungsbedingungen zu informnieren. Es sind nämlich einzelgängerisch lebende Tiere, die zu mehreren gehalten, sich gegenseitig umbringen. Das nur dazu.
Und Haustiere gibt es seit der Steinzeit, da machen wir uns auch nichts vor und die wird es immer geben, wie man an deinem Verhalten ja auch unschwer erkennen kann. Meinst du denn, wenn dein Gehege etwas größer ist, dann sei den Tieren geholfen?? Gehege bleibt doch Gehege. Nur die wahre Freiheit ist die richtige Freiheit. Und diese Freiheit ist grausam. Dort überlebt mehr als die Hälfte aller Neugeboren nicht die erste Woche. Also diskutiere nicht darüber, ob die Haustierhaltung oder die Zoohandlungen abgeschafft werden müßte. Es gibt wohl kaum ein Kaninchen, was in freier Natur älter als 3–4 Jahre alt wird. Nicht umsonst z. B. bekommen die so irre viel Nachwuchs. Noch etwas zu deiner schlechten Meinung über Tierhandlungen. Offensichtlich gibt es in deiner Nähe bnur Zoohandlungen, die alle über kurz oder lang wegen kranker Tiere und schlechter Haltung zu machen müssen. Du hast auch in diesem Punkt überhaupt null Ahnung und schreibst nur Scheiße. Sollte es doch so, wie du schreibst, in einer einmal so gewesen sein, dann hast du hoffentlich nicht nur die Augen zu gemacht und dich geärgert sondern auch das zuständifge Veterinäramt eingeschaltet. Das wäre der richtige Weg gewesen. Und sag einmal, was fällt dir ein, fremde Katzen kastrieren zu lassen; nur weil die draußen rum streunern und du den Besitzer nicht kennst. Das sollte man mal mit dir machen, da würdest du aber gucken. Wenn das meine Katze gewesen wäre, dann bekämst du aber richtig Ärger an den Hals.
Meinst du wirklich, dass Tierheime ausschließlich gesunde Tiere abgeben und Züchter und Zoohändler alles Verbrecher sind. Du hast sie nicht mehr alle. Ich denke, dir fehlt es nicht an Tierliebe sondern an Liebe und dem richtigen Freund, der dir mal zeigt, wo es lang geht.
Ich bin der Meinung, dass es domestizierte Tiere in unserer Menschheitsgeschichte schon immer gab und auch immer geben wird. Ich spreche mich für den Menschenschutz in erster Linie aus und erst in zweiter für den Tierschutz. Denn alte Menschen oder kranke finden bei Tieren Halt, werden gesund und vereinsamen selbst nicht. Und sicher isst fast die ganze Menschheit proteinreiches Fleisch, dass von Tieren stammt und deshalb ist eine Tierhaltung auch nicht wegzudenken.
Ich liebe Tiere und auch die Menschen.
Lieben Gruß
Bernd aus Wiesbaden
(24.01.2007, 15:47 Uhr)
Ihr seid Blöd: Ach du Scheisse, ihr seid ja mal richtige Hippies. Man kann so ein Tier nicht mit einem Menschen vergleichen. So ein Meerschwein bekommt nichts mit wenn man ihnen die Kinder wegnimmt und verkauft. Ausserdem gibt es jetzt schon Tiere die so lange gezüchtet wurden das sie ohne den Menschen nicht mehr in der Wildnis überleben würden. So lange ein Tier artgerecht gehalten wird ist alles ok. Das was ihr schreibt ist Schwachsinn
(11.01.2007, 21:09 Uhr)
Greta: In diesem Fall finde ich euren Standpunkt sehr gut! Nur gegen Kastrationen hätte ich an dieser Stelle nichts einzuwenden, da diese häufig großes Leid vermeiden! Und das sollte doch eigentlich unsere Intention sein,oder?
Andererseits seid ihr ja gegen Züchter und damit verbundene Vermehrung. Aber ohne Kastrationen pflanzen sich Kaninchen nunmal saumäßig schnell fort und wenn man geschundene Tiere bei sich aufnimmt und sie artgerecht in Herden/Gruppen halten möchte sind Kastrationen/Sterilisationen nunmal unumgänglich!
Die Kommentare der anderen sprechen mir aus der Seele...!
(30.12.2006, 20:54 Uhr)
vegi666: Wie fühlstest du dich wenn
–– du von Hunger getrieben in der Welt herumirren müsstest um Nahrung zu suchen
–– von Raubtieren ständig auf der Hut sein müsstest
–– ständig im Kampf mit den Artgenossen um Weibchen und Futter
–– um am Schluss in einem Dreckloch verrecken und noch vor dem Tode von Geiern und Ameisen
langsam zu Tode gequält zu werden ?
Das ist Natur.
Oh Freiheit schöner Götterfunken !
Die Katzen wussten warum sie sich freiwillig dem Menschen anschlossen
Also liebe Haustierfreunde ,lasst euch nicht von den Veganfanatiker die in einer kindischen
Märchenwelt leben ein schlechtes Gewissen aufschwatzen ! Eine artgerechten Tierhaltung
ist keine Sklaverei sondern eine Symbiose zu gegenseitigem Nutzen und ethisch absolut korrekt.
Vorallem werdet Vegetarier ,wer Tiere liebt tötet sie nicht !
(17.09.2006, 05:26 Uhr)
S CD: IHR stahlt HAUSTIER
(12.06.2006, 20:06 Uhr)
Jojo: Nungut...
Ich frage mich immer wieder was Leute dazu bewegt, den Tot von Mitmenschen zu fordern weil sie Pelze Tragen. Geht es nicht um Respekt vor dem Leben? Das hört bei solchen Hassparolen ja wohl auf. Zudem bitte ich dann alle Tierschützer: "Lasst doch bitte die kranken Tiere in der Natur in Ruhe, das ist das Leben!!!"
Oder lasst doch bitte die Vögel liegen, die irgendwo gegen geknallt sind, die brauchen euch nicht, den geht es in Freiheit gut!!!
Fanatismus hilft nie!!! Das haben wir schon 1933–45 gesehen!!!
Und da es ja allgemein um das Leben geht...Esst alle kein Gemüse, denn Pflanzen LEBEN auch!!!
(26.02.2006, 05:25 Uhr)
Tierfreundin: Ich bin generell sehr für Tierschutz! Aber das ist ja nicht mehr ganz normal!! Es gibt schon echte Tierquäler, die ihre Tiere schlagen und dann irgendwo auf der Autobahn aussetzen. Ich habe selber nen Kater, 2 Hasen und ein Pferd, denen es sicher nicht schlecht geht. Meine Hasen können auch nicht frei herumhopsen und ich finde das auch gut so, denn sonst würden sie vielleicht anderen Raubtieren zum Opfer fallen. Eigentlich müsste dann eine Krähe auch als Tierquäler verurteilt werden, denn diese beißt den Hasen die Augen aus. Mein Pferd kann auch nicht wie ein Wildpferd durch die Gegend rennen. Aber jeder hat ja seine eigene Meinung!
(30.01.2006, 18:59 Uhr)
Pappa Andretti: Wer Fragt eigendlich den Weizen ob er nicht lieber an den Südhängen in Mesopotamiem wachsen möchte
Sklaverei
(04.01.2006, 17:56 Uhr)
Pappa Andretti: Wer Fragt eigendlich den Weizen ob er nicht lieber an den Südhängen in Mesopotamiem wachsen möchte
(04.01.2006, 17:52 Uhr)
Papp Andretti: Zur Arbeit gehen um sich den selbst gewollten Lebensstandart leisten zu können ist vileicht auch Sklaverei aber eine selbst ausgesuchte.
(04.01.2006, 09:50 Uhr)
Tom: @Tierrespekt Naja, wie behaupten ja auch gar nicht, dass es deinem Kater sonderlich schlecht geht. Das Problem ist nur: Er hatte nie eine andere Wahl als bei dir zu leben. Natürlich kommt er immer wieder, schließlich hat er bei dir sein Revier. Uns geht es darum das Abhängigkeitsverhältnis aufzubrechen, in dem so genannte Haustiere zum Menschen stehen.
Alles Gute
Tom
(27.12.2005, 17:32 Uhr)
Tierrespekt: Bravo Jenny! Toller Kommentar! Stimme Dir zu! Das wollte ich auch sagen!
(27.12.2005, 16:40 Uhr)
Tierrespekt: Schon mal bedacht, dass (fast) nur Kinder, die von Ihren Eltern oder Vorbildern lernen, Tiere zu lieben und zu respektieren, später Tierschützer werden? Wie sollen sie aber richtig tiefe Liebe zu Tieren entwickeln, wenn sie keine Beziehung zu Ihnen haben und sie nur so nah wie eine Blaumeise sehen können? Ich finde den Grundgedanken hier wirklich gut und sehr lobenswert, aber nicht unbedingt sinnvoll. Schöner wäre es, wenn es härtere Strafen für Tierquäler gäbe und nicht Artgerechte Haltung schneller als Tierquälerei angesehen würde. Ganz ehrlich, besser als mein Kater kann man gar nicht leben und da er kommt und geht, wie er will, ist er durchaus freiwillig immer wieder bei mir! Solche Gewohnheitstiere wie Menschen sind Tiere nicht! Gell? Ich hoffe, den Artikel lesen gaaaaaaaaaanz viele und denken viel darüber nach! Weiter so! Aber etwas realistischer!
(27.12.2005, 16:33 Uhr)
...: Das mit der Quälerei stimmt schon ein bisschen, aber da gibt es auch Unterschiede. Wenn man einem kleinen Kind z.B einfach so ein Haustier zu Weihnachten schenkt, damit es lernt Verantwortung zu übernehmen, dann ist das unverantwortlich! Das Kind sollte genug Zeit haben sich über die Pflege des Tieres informieren zu können, erst dann kann es auch Verantwortung übernehmen! Wenn man also genau weiß, wie man das Tier zu pflegen hat, dann denke ich nicht, dass es Tierquälerei ist!
(18.12.2005, 13:05 Uhr)
Jenny: An dem Artikel ist auf jeden Fall was Wahres dran! Haustiere gibt es wegen dem egoistischem Verhalten der Menschen. Ich will jetzt ein Tier haben! Die Haltung von Kat
zen oder Hunden finde ich in Ordnung, denn sie mögen den Menschen und haben auch Freiheit, zum Beispiel Katzen, die rein und raus dürfen, wann sie wollen! Aber die Haltung von Käfigtieren ist echt mies. Wie oft sieht man ein Meerschwein oder ein Kaninchen allein im Kinderzimmer sitzen. Man informiert sich nicht über das Tier, hält es allein in einem Minikäfig, obwohl es ein geselliges Tier ist, dass min. einen, wenn nicht 2 Partner braucht. Viele halten auch Kaninchen mit Meerschweinchen zusammen, obwohl dies völlige Quälerei ist, wenn man sich mal genau informiert. Es wird sich oft auch nicht genau infomiert, was auf dem Speiseplan des Tieres für gewöhnlich steht und es wird halt irgendwas gefüttert. Viele kümmern sich sicher gut um das Tier, aber ist das Tier wirklich glücklich, wenn man es einsperrt und es immer nur das Gleiche sieht??? Auf keinen Fall darf man sich ein Tier aus der Tierhandlung kaufen (wo die Tiere eh oft krank sind oder schon trächtig verkauft werden) oder vom Züchtern, denn so unterstützt man das unnötige Vermehren immer mehr! Im Tierheim warten so viele Tiere auf ein neues Zuhause! So, aber ich habe trotzdem auch Tiere, ich habe Katzen, Meerschweine und bis vor kurzem noch Ratten und Kaninchen. Aber die sind alle aus schlechter Haltung übernommen, die meisten aus dem Tierheim oder von privaten Hilfsaktionen. Ich würde mir niemals ein Tier aus der Zoohandlung holen!!!! Den Tieren versuche ich das Leben so schön wie möglich zu machen. Das heißt, ich habe mich sehr gut über die Haltung informiert, alle Tiere haben mindestens einen Partner, bekommen die richtige Nahrung, sind geimpft usw.. Die Käfigtiere leben nicht im Käfig, wo sie nur Gitterstäbe sehen können, sondern sie haben ein großes selbstgebautes Gehege, wo sie Platz zum Laufen haben und ab Frühling dürfen sie den ganzen Tag draußen im Garten in einem großem Gehege laufen und Gras fressen. Meine Katzen dürfen raus gehen und die Gegend erkunden. Ich habe schon wildernde Katzen eingefangen und sie kastrieren lassen. Sicher haben die Tiere es sich nicht ausgesucht, kastriert zu werden, aber warum sollen sie sich draußen vermehren und keiner kümmert sich um sie!? Irgendjemand kommt dann mal und ertränkt sie! Deswegen kastriert man sie, was ich auch sehr wichtig finde! Die Haustierhaltung wird sicher nie aufhören, aber wenn man sich wirklich große Mühe gibt, geht es dem Tier auch gut. Gegen eine Katzenhaltung mit Katzen die auch raus dürfen, ist ja auch nix zu sagen. Ich bin nur traurig, wenn ich Käfigtiere meist allein in einem kleinen Käfig sitzen sehe. Wenn man keinen Platz für ein etwas größeres Gehege hat, darf man sich auch kein Tier halten!!!! Vorallem darf man die Zoohandlungen nicht unterstützen, die sogar Inzucht betreiben und Krankheiten weitergeben! Wenn ihr ein Tier wollt, dann aus dem Tierheim und vorallem informiert euch vorher ausgiebig über das Tier und über eine artgerechte Haltung! Tiere leben meist in der Natur in Gruppen, wie z.B. das Meerschwein, also darf man es auf keinen Fall alleine halten. Und für Kinder sind solch Tiere eh nicht so geeignet, wie oft werden sie meist unwissentlich gequält von Kindern??? Aber eines stimmt glaub ich nicht so ganz, Tiere sind schon anders als Menschen und für nicht alle Tiere ist es wichtig, dass die Kindern das ganze Leben bei der Mutter leben, so wie es mit Menschen ist!
SOLANGE MENSCHEN DENKEN; DASS TIERE NICHT FÜHLEN; WERDEN TIERE FÜHLEN; DASS MENSCHEN NICHT DENKEN!
Was du nicht willst, man was man dir tu´, das füg auch keinem anderem zu!!!!
(16.12.2005, 18:23 Uhr)
anonym: Anscheinend wiessen manche Leute nicht wie das so ist wenn tieren der Fell abraziert wird!!!!!!!!! sie haben ja keine ahnung wie das ist!!!!!!!! Es wurde schlisslich bei solchen leuten´so etwas noch nie gemach ansonsten würden dann solche Leuten dann aufhören und es verstehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
(16.12.2005, 09:23 Uhr)
Anonym: Ich finde das nicht normal was die Leute mit den tieren machen!!! Solche leute wiessen anscheinend nicht wie das so ist wenn man jemanden den Fell Abraziert!!!!!!!!
(16.12.2005, 08:32 Uhr)
Anonym: Ich finde das alle Tiere auf Dieser Welt geschützt werden sollen !!!! Was hat man schon von einem Pelz ? Ne normale jacke wärmt ja auch !!! Alle die Pelz tragen gehören abgeschlachtet!
Sie wollen ja nur angeben !!!!
ICH HASSE ALLE PELZTRÄGER!!!!!!!!
Hört auf damit !!!!
(16.12.2005, 08:25 Uhr)
Anonym: J.Lo ist eine dumme Person. Ich meine sie bringt eine Tierpelzkollektion heraus.Das ist nicht normal,oder was meint ihr. Wie würde sie sich fühlen wenn man ihr "das Fell über die Ohren "ziehen würde???????????
(16.12.2005, 08:20 Uhr)
Leser: Schonmal darüber nachgedacht, dass die Konsequenz deines Artikels die Ausrottung aller Haustierrassen bedeuten würde? Oder wird dann der Versuch unternommen Königspudel auszuwildern?
Oder dürfen diese Tiere dann nur noch von Tierrechtlern gehalten werden, weil von denen Tiere nicht ausgenutzt werden!?
Also der Artikel ist echt Schwachsinn! Warum müssen Tierschützer immer gleich so austicken, statt sich sinnvoll für Tierschutz einzusetzen (viel schlimmer ist in meinen Augen Massentierhaltung und Tierversuche).
(01.12.2005, 10:40 Uhr)
Mike: danke für den Text, er hat mich echt zum Nachdenken gerbacht.
(29.11.2005, 12:06 Uhr)
Anonym: Außerdem sind sie nicht kastriert
(29.11.2005, 11:55 Uhr)
Anonym: Das meiste stimmt garnicht
–meine tiere haben platz
–meine tiere haben oft auslauf
–wenn sie schlafen lass ich sie in ruhe
–sie bekommen abwechslungsreiche Nahrung
–ihr käfig wird oft gesäubert
vielleicht stimmt das auf manche leute zu, aber viele leute lieben ihre tier und kümmern sich richtig um sie
(29.11.2005, 11:46 Uhr)
tülay: ich finde da habt ihr schon recht!!
:D aber Tiere mit Menschen zu vergleichen ist schwachsinnig
(14.11.2005, 13:06 Uhr)
Anonym: mann kann seb nur beipflichten
(12.11.2005, 19:00 Uhr)
Seb: Das Problem bei solchen Texten ist immer, dass sie mit Dogmen versuchen, dem Leser ein schlechtes Gewissen einzureden.
Ich sehe es zudem sehr wohl als Recht des Menschen an, Tiere zu halten und zu pflegen. Das muss natürlich so gut gelingen, wie es eben geht. Es gibt allein hier viel zu tun und zu kontrollieren.
Du solltest lieber Texte schreiben, worauf man als Meerschweinchenhalter achten soll etc. Das würde der Mensch– und Tierheit deutlich mehr helfen, als unmögliche Sachen zu fordern!
Das Größte ist der "Katzen vegan ernähren Versuch"! Katzen sind von Natur aus reine Fleischfresser, im gegensatz zum Hund und zum Menschen. Ihr bestimmt also für die Katzen, was sie essen dürfen und was nicht!! Was wiegt denn nun mehr??? Die Selbstbestimmung der Katze oder deine eigene Meinung. Ich habe das Gefühl, dass es mit der Selbstbestimmung der Tiere doch nicht so weit her ist.
(08.11.2005, 15:26 Uhr)
Anonym: Da schreibt sich mal wieder ein dogmatischer Theoretiker die Finger wund, weil er gern überall Fehler bei anderen sieht.
Mehr ist der ganze Text nicht wert.
(03.10.2005, 12:28 Uhr)
Ich spinne auch: Ich bin Vegetarierin, weil ich es für falsch halte, dass Tiere in viel zu engen Käfigen leben nur um von mir gegessen zu werden. Im Grunde bin ich dagegen kein Fleisch mehr zu essen, da es in der Natur des Menschen liegt. Wir können froh sein, dass wir Menschen Allesfresser sind! Dann haben wir nämlich genug Gelegenheiten über unser Essen zu diskutieren!
(24.09.2005, 18:12 Uhr)
Anonym: so ein schwachsinn hier werden die tiere total vermenschlicht!!!!!!!
(04.07.2005, 11:14 Uhr)
Anonym: ich finde es ja schön das ihr euch hier so nett unterhaltet ich möchte nur kurz sagen das ich es ziemlich schwer finde wie ihr das thema angeht.ich habe mich letztens mit meinem Bruder gestritten weil ich Vegetarierin bin und er Fleisch isst, er fragte mich warum ich das tue und ich agumentierte halt so vor mich hin –er konnte das nicht nachvollziehen.
kurz darauf hab ich in der Schule ein Referat über Veganer, Vegetarier, Frutarier und was es nicht alles gibt gehalten und muss erlich sagen ich konnte es nicht so ganz ernst nehmen wenn mir jemand sagt er esse nur fallobst und Körner weil Pflanzen eine Seele haben.Ich habe ganz sicher keine Lust auf eine Disskusion ich will nur sagen das es absurd ist wenn wir alle versuchen uns für das was wir tun zu rechtfertigen aber die argumentationen von leuten die eine andere einstellung haben so angreifen!ich finde es ist ein problem wenn wir doch alle für tiere aber ständig gegen den menschen sind.vielleicht sollten wir lernen uns und die einstellung zumindest soweit es moralisch zu vertreten ist ,anderer leute zu akzeptieren oder zu tolerieren.falls die frage kommt was moralisch zu akzeptieren ist und was nicht–wir sind doch alle irgendwie zumindest in dieser sache halbwegs einig das es um ein besseres oder gutes leben für tiere geht man kann sich 4 Seiten lang darüber streiten wer von euch jetzt der größere tierliebhaber ist man kanns aber auch lassen und einfach tolerieren das manche menschen es halt nicht so sehen wie man selbst.ich meine leute die diese seite hier besuchen zeigen auf jeden fall schon die bereitschaft sich mit diesem thema auseinander zu setzen leute die nicht mal das tun –mit denen sollte man anfangen zu diskutieren.
(17.06.2005, 11:54 Uhr)
Daniel: Naja, leute, ich weiss nicht. Ihr nehmt das alles zu ernst– ich meinerseits werde der haustierhaltung nicht entsagen, weil der Vergelich mit der Sklaverei ja wohl ein wenig hinkt... meine Katzen jedefalls müsschen nicht schuften und werden auch nicht geschlagen. Operversorgung... die Frage ist: Praktiziert man Opferversorgung aus Überzeugung, oder wie Noni schon sagte, nur um sich selber besser zu fühlen? Eine schwierige Frage... und eine, die glaube ich keiner beantworten kann, weil sich möglicherweise keiner die wahren Gründe eingestehen will. Vegan sein ist ein wenig zu extrem– ist es nicht seit jeher so, das des einen Tod des anderen Brot ist? Natürlich sollte es sich in Maßen halten– Pelzzüchtung und ähnliches halte sogar ich für verabscheuungswürdig. Nebenbei, wenn es nur der hälfte der Menschen der Welt so gut gehen würde wie einem Drittel der verwöhnten Haustiere in Deutschland, dann wäre es um die Welt besser bestellt. Ich möchte hier keine Gefühle verletzen, aber Noni hat einge Punkte, die mir sehr plausibel erscheinen...
(16.06.2005, 22:01 Uhr)
GoldFuchs: Ich hab mit 12 nen Hund aufs Auge gedrückt bekommen, obwohl ich damals schon der Meinung war, dass Menschen nichts mit Tieren zu tun haben sollen (oder andersrum).
'Damit ich mehr Verantwortung zeige'.
Der Superplan is natürlich nicht ganz aufgegangen, ich bin heute noch ein unzuverlässiges, verantwortungsloses Dummkind. Nur nicht bei "meinem" Hund, der is mittlerweile einer meiner besten Kumpels und ich kümmer mich um ihn so gut ich kann.
(12.06.2005, 16:18 Uhr)
Anne ( aus Holland ): Ja, Ich finde es auch blöd das manchen leuten die tieren slecht versorgen.. Aber ich habe Zwei ratten und ich glaube sie haben es gut.. Beiden männer aber ich habe sie nicht kastriert lassen..
Sie sind jeden tag mehr aus dem Käfig als dadrin.. und sie haben zwei Käfig.. weil sie dann etwas Abwechslung habem.. und sie können jeden tag die Nahrung auswählen weil ich jeden tag sehr viel verschiedene Nahrung gebe.
Sie dienen nicht als Spielzeug. Sie sind nämlich Ratten.
Und es sind tieren.. also ich lass meine tieren tieren sein und versuche nicht um menschen von meiner Tieren zu machen. Wie manche menschen mit hunden versuchen. Ich glaube sie sind glücklich.. Ich gebe ihnen ganz viel liebe.. und sie geben mir es auch zurück. Ohne liebe sind wir nichts ;) Tschüß! xxx Anne
( Und Cristopher & Sidney )
p.s. Vegetarisch rocks!
(11.06.2005, 16:34 Uhr)
:-): etwas lang aber ganz o.k.
(09.06.2005, 11:56 Uhr)
Noni: Hallo Tom,
wir werden wohl kaum auf einen gemeinsamen Konsenz kommen.
Ich halte die Vorstellung einer veganen Revolution für eine reine Utopie, es wird nicht funktionieren, genauso wie der Kommunismus an Hab– und Machtgier gescheitert ist und der Kapitalismus den Sozialismus immer verdrängen wird.
Es ist vor allem dahingehend eine Utopie, da sich die Menschheit nicht einmal auf eine einzige Religion, Gesellschaftsform, Gesetze oder Nahrungsvorlieben einigen kann. Auch werden immer noch Tiere gejagdt, die vom Aussterben bedroht sind, obwohl eigendlich die ganze Welt dagegen ist. Eine solche radikale Abkehr von Traditionen und Instinkten ist nur über mehrere Jahrhunderte möglich, wenn überhaupt.
Für eine Graswurzelbewegung halte ich eher den Vegetarismus, vegan zu leben ist ein gewaltiger Schritt der mehr Willen erfordert.
Ich halte meine Überlegungen nicht für Fantastereien, das die Rindrpopulation am Ozonloch mitbeteiligt ist, ist eine Tatsache.
Die Arten regulieren sich nicht nur über Fressfeinde, bei "Nutztieren" wie Schweinen, Rindern und Schafen ist dies jedoch durchaus so, aber wenn man alle Hunde und Katzen freiläst, regulieren die dies vielleicht.
Dein Vorschlag mit dem Zoo ist witzig, da er keinem natürlichem Konzept ausgeht. Ich gehe von folgendem Szenario aus:
Menschen leben in kleinen Horden, meist als Normaden, es gibt keine befestigten Wohnstätten oder nur zeitlich begrenzt. Der menschliche Körper ist genau wie der des Wolfes darauf ausgelegt, lange Fresspausen einzulegen und jede Beute komplett zu verspeisen und Depots anzulegen. In schlechten Zeiten kam es da sicher öfter zu Begegnungen zwischen den beiden Jägern, dem Menschen und dem Wolf, die beide in Rudeln gejagdt haben.
Zitat Wikipedia:
"Eine interessante Idee vertritt Gregory Acland, Veterinär an der Cornell University in Ithaca, USA. Er meint, dass nicht der Mensch auf den Hund kam, sondern umgekehrt. Schenkt man ihm Glauben, verfügte der damalige Mensch noch gar nicht über die intellektuellen Fähigkeiten, den Hund zu domestizieren, da er selbst “noch nicht vollständig domestiziert” war. Der frühe Hund fand in der Nähe des Homo sapiens eine ökologische Nische und “verhaustierte” sich so selbst. Er nützte die gemeinsamen Jagdausflüge mit dem Menschen als Sozialschmarotzer. Dies geschah vor etwa 135.000 Jahren, als der Homo sapiens von Afrika in den Nahen Osten wanderte und den Hund Jahrzehntausende danach auch nach Europa mitbrachte. Das äußere Erscheinungsbild des Hundes blieb lange wolfsähnlich, warum sich auch keine “hundstypischen” Knochenfunde aus dieser Zeit finden. Erst als der moderne Mensch seßhaft wurde, begann er den Hund züchterisch gezielt nach seinem Nutzwert zu verändern."
http://de.wikipedia.org/wiki/Haushund
Sicher nur eine Theorie, aber möglich.
Daher halte ich einen Feldversuch für unmöglich, immerhin hat der Hund mindestens 10.000 Jahre Evolution und später Zucht hinter sich, die auch viele Wolfsinstinkte ausgetrieben haben.
Was Dein Argument angeht, Tierkinder würden ihren Eltern "entrissen" so kann ich nur sagen, dass ich aus Erfahrung weiß, das viele Tiermütter froh sind, wenn die Kinder entwöhnt sind. Es ist immerhin ein Instinkt Jungtiere abzusetzen sobald sie auf eigenen Beinen stehen, denn theoretisch folgt bald erneut Nachwuchs der dann die ganze Aufmerksamkeit der Mutter erfordert. Chinchilla entwöhnen ihre Jungen z.B. in freier Natur nach 6 Wochen, in Hobbyzuchten bleiben sie 12 Wochen bei der Mutter, gehen dann in eine Jungtiergruppe bis sie vermittelt werden. (Und ja, die Entscheidung wohin sie dann gehen treffen sie nicht selbst, aber vielleicht wen sie als Begleitung mitnehmen, im Idealfall)
Unsere ganze Diskussion ist zwar sehr interessant, aber zu oberflächlich und theoretisch, aber wahrscheinlich müsste ich vegan leben um Deinen Argumenten aufgeschlossener zu sein.
(08.06.2005, 16:56 Uhr)
Anonym: .,mnb
(06.06.2005, 20:56 Uhr)
Tom: Hallo Noni,
der Vergleich zwischen der Beziehung zwischen Menschenkindern und ihren Eltern und so genannten Haustieren und ihren "BesitzerInnen" ist unzulässig. Menschenkinder werden in eine Familie geboren, Kinder anderer Tiere werden ihren Familien entrissen und auf Gedeih und Verderb zum Leben an der Seite irgendeines Menschen genötigt. Wenn du wirklich glaubst, Wölfe hätten sich freiwillig den Menschen unterworfen, bist du sicherlich mit folgenden Experiment einverstanden: Wir gehen in den Zoo, und ich sperre dich zu den Wölfen, die dort gefangen gehalten werden. Ob sie sich dir wohl unterwerfen werden, was meinst du?
Deine Einwände gegen die Etablierung einer Tierrechtsachtenden Welt, sind nicht zutreffend und würden ohnehin vor dem Hintergrund einer pathozentrischen Ethik keiner Gültigkeit finden.
Dennoch möchte ich dir eine Sorge nehmen, mit zunehmender Akzeptanz des Veganismus werden wir weder von Kühen, Schweinen oder Hühnern überrannt, noch werden diese qualvoll verenden. Bedauerlicherweise wird die Welt nicht von heute auf morgen Tierrechte achten, die Etablierung des Veganismus ist eine Graswurzelrevolution. Je mehr Menschen vegan leben, umso weniger nichtmenschliche Individuen werden als "Nutztiere" gezüchtet und ermordet. Sobald sich die menschliche Bevölkerung einig darüber ist, dass Tierausbeutung ein schreckliches Verbrechen ist, werden die letzten verbliebenen Opfer bis zum Ende ihrer natürlichen Lebenserwartung gepflegt. Die Einstellung der Zucht hat dann zur Folge, dass sich die so genannten domestizierten Arten zugunsten der noch frei lebenden zurückentwickeln.
Wenn du dir ins Bewusstsein rufst, dass ein Gros der weltweiten Ackerflächen dazu verwendet wird Nahrung für "Nutztiere" anzubauen, sollte dir auffallen, dass es in einer veganen Welt nicht zur Versorgungsengpässen kommen wird. Ganz im Gegenteil: Das Welthungerproblem ließe sich auf diese Weise lösen, schließlich bedarf es Unmengen an Sojaschrot, um Schweine aufzuziehen und ihre Leichenteile zu verspeisen.
Auch wird es keinen – von dir prophezeiten – boomenden Schwarzmarkt für Leichenteile geben, schließlich möchten wir keine vegane Diktatur, sondern streben vielmehr eine herrschaftsfreie Welt an. Oder mit anderen Worten: Wir fordern keine Gesetze, die mit Gewalt durchgeboxt werden und Menschen dazu nötigen auf den Konsum von Leichenteilen und anderen Tierausbeutungsprodukten zu verzichten, sondern setzen auf die moralische Einsicht der Menschheit.
Du sprichst von Artensterben – ich halte dagegen, dass eine Art nicht leiden kann, ein Individuum hingegen sehr wohl. Zudem lässt sich Artenschutz auch auf andere Weise betreiben, nämlich in dem wir bedrohten Tierarten ihre Lebensräume zurückgeben, die wir ihnen genommen haben.
Und was das Ozonloch angeht:
Angesichts der Milliarden Autos die über unseren Globus fahren und die Umwelt mit Abgasen verpesten, kann ich über deine Befürchtung nur schmunzeln, dass ein paar Millionen frei lebender Rinder maßgeblich das Ozonloch vergrößern könnten. Und bitte bedenke auch die Milliarden Tonnen Tierexkremente, die jährlich in der Versklavung von Tiere anfallen. So viele Rinder können frei lebend gar nicht existieren, wie von Menschen gezüchtet werden, um sie kurz darauf wieder zu ermorden.
Zudem reguliert sich die Größe einer Population nicht ausschließlich über das Vorhandensein natürlicher Feinde.
Falls ich nichts übersehen habe, wären all deine Einwände gegen eine vegane Welt damit widerlegt doch wie eingangs bereits erwähnt: Vor dem Hintergrund einer pathozentrischen Ethik fänden sie, sofern zutreffend, ohnehin keine Gültigkeit. Oder würdest du dich auch für die Ermordung von Menschen aussprechen, um die von dir herbeiphantasierten Probleme zu löschen? Also Bomben für die “Dritte Welt”, damit die dort lebenden Menschen keinen Hunger mehr leiden, die Überbevölkerung einzudämmen, Krankheiten auszurotten?
(04.06.2005, 18:34 Uhr)
Noni: Hallo Tom,
ich spreche von meinen Tieren, weil ich Verantwortung für sie übernehme, genauso würde ich auch von meinen Kindern oder Eltern sprechen.
Sicherlich hatten die Tiere keine Wahl, die heute bei ihren Besitzern leben, keine Wahl, wie sollten sie auch, da ja immerhin eine nicht unerhebliche Kommunkikationsbarriere besteht. Sie hatten genau wie alle Kinder das "Pech" der Geburt, ich hätte auch in einem anderen Land gebohren werden können, in dem ich getötet, unterdrückt, verkauft und misbraucht hätte werden können. Das ist kein Argument dafür, Tiere in irgendeiner Form zu halten, sondern dafür, dass das Leben nun mal nicht fair ist und sich in jeder Form das Recht des Stärkeren durchsetzt, wobei sich unsere Moral und Sicherheit nur durchsetzt, weil wir auf grund unseres Wohlstandes die Stärkeren sind.
Das sich der Hund freiwillig domestizieren lies, sehe ich immer noch so, vor 10.000 Jahren hatten die Wölfe die Wahl, bei den Menschen zu bleiben und ihnen zu gehorchen. Diese Wahl hat ein heutiger Hund nicht, aber wer sagt denn, das er diese Entscheidung nicht wieder treffen würde?
Was die Befreiung und Einstellung der Zucht zur Folge hätte wäre imho folgendes:
1. Qualvoller Tod zahlreicher Milchkühe, Hühner, Schweine etc.
2. Überflutung der Innenstädte durch Hunde und Katzen mit den entsprechenden Krankheiten
3. Zusammenbruch der Weltwirtschaft durch einen Wegfall des Fleischmarktes und eine enorm erhöhte Nachfrage im Getreide–Sektor
4. Boomender Schwarzmarkt an Fleisch und Schwarzschlachtungen
5. Aussterben vieler Arten, z.B. Chinchilla (die paar freilebenden ergeben nur mit Mühe eine überlebensfähige Population)
6. Größeres Ozonloch, da z.B. die Rinderherden in Argentinien ohne natürliche Feinde überproortional wachsen und damit die Methan–Emissionen sprengen
Und sicher noch viele weitere Folgen die ich mir gar nicht ausmalen könnte.
Dazu kommt, dass den Tieren durch eine reine Befreiung derselben keinen echten Gefallen tut, da diese trotzdem von Menschen getötet und gegessen werden würden. Man kann 6 Milliarden Menschen nicht davon überzeugen, das dieses uhrzeitliche Verhalten falsch ist. Auch die Hindus die Tiere grundsätzlich für heilig und Gefäße für Seelen ansehen, essen Fleisch, halten Tiere (auch heilige Kühe) und sehen darin keine Probleme.
Ich habe auch immer noch kein schlechtes Gewissen und denke nicht, das meine Tiere unterdrückt sind, nur weil sie die Entscheidung nicht fällen konnten, zu mir zu gehen.
(03.06.2005, 23:24 Uhr)
Tom: Hallo Noni,
mir steht es fern, dir zu unterstellen, dass du die bei dir lebenden
Chinchillas schlecht behandelst – ich bin mir sogar sicher, dass du
bemüht bist ihnen einen schönes Leben zu ermöglichen, soweit es in
Gefangenschaft möglich ist. Und genau das ist der entscheidende Punkt:
Die Chinchillas leben – so wie auch viele andere Tiere – in
Gefangenschaft, sind unfrei, können keine eigenen Entscheidungen über
ihr Leben treffen, sind fremdbestimmt. Mir geht es nicht um die Art
und Weise, wie als Haustiere funktionalisierte nichtmenschliche Tiere
gehalten werden, sondern darum, dass sie überhaupt gefangen gehalten
werden. Du schreibst, dass du Menschen kennst, die sehr viel für
"ihre" Tiere leisten. An dieser Stelle wird schon die Undrückung und
Sklaverei von so genannten Haustieren deutlich, denn du bringst hier
nicht etwa wie bei "mein/e FreundIn" oder "meine Schwester" eine
Beziehung zum Ausdruck, sondern ein Besitzverhältnis – oder sprichst
du etwa auch von "deinem" Menschen? Und es soll hier auch nicht um die
Frage gehen, ob wie viele Menschen für irgendwelche Tiere leisten, die
sie umsorgen. Kein Hund, keine Katze, kein Meerschweinchen, kein
Sittich, kein Fisch und auch nicht die bei dir lebenden Chinchillas
haben sich dieses Schicksal ausgesucht. Sie wurden entweder gezüchtet
und dabei von ihren Familien getrennt oder aus der Natur gefangen. Es
war nicht die freie Entscheidung der Chinchillas bei dir zu leben,
sondern du hast sie dazu genötigt. Sie hatten nie eine andere Wahl.
Bitte stelle dir doch mal die Frage, ob du es gutheißen würdest so mit
Menschen zu verfahren wie mit so genannten Haustieren in unserer
Gesellschaft umgegangen wird. Würdest du eine Menschenhandlung
gutheißen, in der Menschen gezüchtet und als SpielgefährtInnen für
Kinder verkauft würden?
Du sprichst in Bezug auf die Versklavung von Tiere als Haus– oder
Nutztiere von einer Symbiose – ein blanker Hohn! Eine Symbiose
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie von gleichberechtigten
PartnerInnen in beidseitigen Vorteil eingegangen wird. Menschen
hingegen haben andere Tiere unterworfen, gezüchtet und in eine
Abhängigkeit geführt. Das ist keine Symbiose, sondern parasitäres
Verhalten. Die Abschaffung dieser Sklaverei ist eigentlich recht
simpel: Das Einstellen jeder Zucht, was selbstverständlich zum einem
Aussterben von jenen Mutationen führen wird, die der Mensch als
Nutztiere versklavt. Oder anderes formuliert: Dass aus rosa
Schweinchen mit einer zusätzlichen Rippe, wieder so genannte
Wildschweine werden. Dass aus Kühen, deren Milchdrüsen derart viel
Milch bilden, dass sie permanent entzündet sind und ihren Knochen
Calcium entzogen wird, wieder Rinder werden.
Zu der Frage, warum wir nicht von "menschlichen Tieren" sprechen,
machen wir gelegentlich, wenn es sich anbietet.
Du begründest die Gefangenhaltung von Tieren damit, dass auch wir
Menschen vielerlei Zwängen unterworfen sind, uns Gesetzen beugen
müssen, deren Sinn und Gerechtigkeit uns verschlossen bleibt. Die
Konsequenz aus der traurigen Tatsache, dass auch Menschen in unseren
Gesellschaft diskriminiert und unterdrückt werden, darf doch nicht
sein Ausbeutung und Mord von nichtmenschlichen Tieren damit zu
legitimieren, sondern muss sein gegen jede Form der Unterdrückung zu
rebellieren. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Menschen und
anderen Tieren ist, dass wir erfolgreich gegen Unterdrückung,
Ausbeutung und Mord unsere Stimme erheben können. Vor diesem Hintergrund findet auch dein Argument keine Gültigkeit, dass sich Hunde hätten freiwillig domestizieren (also versklaven) lassen. Du tust geradezu so, als hätten sie eine andere Wahl gehabt. Was du hier für gut heißt, ist nichts weiter als Sozialdarwinismus: Das Recht der vermeintlich Stärkeren.
(02.06.2005, 18:12 Uhr)
Noni: Hallo Tom,
ich halte den Vergleich für Tierhaltung = Sklaverei für arg überspitzt. Ja, ich halte Chinchilla und setze mich sehr damit auseinander, dass sie ein schönes Leben haben. Und nein, ich tatsche meine Tiere nicht an sondern lasse ihnen ihren Willen, gerade wegen ihres Willens liebe ich diese Tiere.
Ich hab
(02.06.2005, 15:20 Uhr)