Brennpunkt: "Milch"
Du konsumierst Milch? Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was dein Konsum für jene Tiere bedeutet, die der Mensch zu Milchkühen erklärt hat?
Kühe werden versklavt: Der Mensch sieht sie als Eigentum an und sieht es als sein Recht, beliebig über sie zu verfügen. Im folgenden möchten wir erörtern, warum diese Sichtweise ethisch nicht akzeptabel ist. Denn Kühe sind nicht anders als der Mensch empfindungsfähige Lebewesen, die sowohl körperlichen als auch psychischen Schmerz verspüren. Wir müssen uns also fragen, was uns die vermeintliche Berechtigung verleiht, diese Kühe sowie viele andere Tiere uns zu unterwerfen und für unsere Interessen zu instrumentalisieren. Häufig wird diese Frage lapidar damit beiseite geschoben, dass wir ob unserer Zugehörigkeit zur Spezies Mensch besonders privilegiert seien und eben an der Spitze der Evolution stünden. Mag sein, dass wir allen anderen Tieren überlegen sind. Aber haben wir uns wirklich so wenig von archaischen Zeiten entfernt, dass weiterhin nur das Recht des Stärkeren zählt? Wohl kaum: Wir sind aufgeklärt genug, um die Konsequenzen unseres Handelns auf andere fühlende Lebewesen zu reflektieren. Als Menschen stehen wir somit in der moralischen Verpflichtung die Interessen anderer Tiere zu berücksichtigen. Nun möchten wir vor diesem Hintergrund auf einigen Fragen eingehen, die häufig im Zusammenhang mit dem Milchkonsum gestellt werden:
Aber es ist doch natürlich, dass Menschen Milch trinken!
Erstaunlich: Der Mensch trinkt als einzige Spezies auf Erden über das Säuglingsalter hinaus Muttermilch – und dabei handelt es sich nicht einmal um die Milch der eigenen Gattung. Betrachten wir die Menschheitsgeschichte, so müssen wir konstatieren: Der Mensch domestiziert erst seit rund 10.000 Jahren Kühe, Schafe und andere Tiere, um sie ihrer Milch zu berauben. [1] Halten wir uns vor Augen, dass der Mensch sich vor etwa 5 bis 7 Millionen Jahren entwickelte [2], relativieren sich Zehntausend Jahre auf eine verschwindend geringe Periode unserer Entwicklung, die evolutionär kaum von Bedeutung ist. So ist auch kaum verwunderlich, dass es sogar der Mehrheit der menschlichen Weltbevölkerung an Laktase mangelt, einem Enzym, welches zur Verdauung des Milchzuckers, der Laktose, unabdingbar ist.
Vor diesem Hintergrund scheint es fraglich, ob der Konsum von Milch tatsächlich als "natürlich" erachtet werden darf. Sicher ist indes, dass er aus ethisch Gründen abzulehnen ist, denn mit ihm gehen zwangsläufig Versklavung, Ausbeutung sowie Mord von Rindern und anderen Tieren einher, wie wir noch im Folgenden erläutern werden. Selbst, wenn Milchkonsum also tatsächlich natürlich wäre, so ist er allein aus ethischen Gründen nicht akzeptabel.
Nicht immer ist Leid und Ausbeutung der Kühe so offensichtlich wie in der konventionellen Haltung der Kühe im Stall. Bild: www.soylent-network.de
Milch ist aber gesund!
Es soll uns hier nicht darum gehen, dich aufgrund gesundheitlicher Aspekte für eine vegane Lebensweise zu begeistern; diese wäre sicherlich der falsche Ansatz. Vielmehr geht es uns darum aufzuzeigen, dass der Mythos um das angebliche Lebenselixier Milch nichts weiter ist als eine von der Industrie genährte Lüge, um den Absatz ihrer Ausbeutungsprodukte zu maximieren. Wir möchten nicht leugnen, dass in der Milch viele wichtige Nährstoffe enthalten sind; Nährstoffe, die für das Kälbchen bestimmt sind: Die Industrie möchte uns glaubhaft machen, viele Inhaltsstoffe der Milch seien für uns Menschen lebensnotwendig. Häufig wird an dieser Stelle auf den Kalzium- und Eiweißgehalt der Milch hingewiesen. Dabei wird natürlich nicht erwähnt, dass diese Nährstoffe in zahlreichen pflanzlichen Produkten wie Sojamilch, Tofu, Grünkohl, Brunnenkresse oder Mandeln enthalten sind [3].
Milch ist keineswegs so gesund, wie diverse Interessenverbände uns glaubhaft machen möchten. Es besteht keine Notwendigkeit Milch zu konsumieren, um unsere Gesundheit zu erhalten. Für viele Menschen ist sogar das Gegenteil der Fall. An dieser Stelle sei nur das Stichwort Laktoseintoleranz genannt.
Aber die Kühe müssen doch gemolken werden!
Landwirtschaftslobbyisten, Bauerngenossenschaften sowie zahlreiche andere Tierausbeutungsprofiteure zeichnen mit Vorliebe das Bild der Wohltäter aller Kühe von sich. Welch verzerrtes Bild der Wirklichkeit! So behaupten Landwirte, dass Kühe ohne tägliches Melken unsägliche Schmerzen erdulden müssten. Dabei verschweigen sie uns jedoch, dass eben Landwirte wie sie diesen Zustand geflissentlich herbeigeführt haben. Richtig ist, dass die Kühe schreckliche Schmerzen erdulden müssen – und das nicht nur, wenn das tägliche Melken ausbleibt. Kühe, wie wir sie heute kennen, sind originär aus dem Auerochsen entstandene Züchtungen, die auf einen möglichst hohen Milch- und Fleischausbeute "optimiert" wurden. In der Natur stillen jene Tiere, aus denen Rinder gezüchtet wurden mit der Milch ihre Kinder. So bildet eine Kuh auf natürlichem Wege ca. 600 bis 800 Liter Milch in einem Zeitraum von rund 10 Monaten, in dem sie ihre Kind stillt. Diese Menge reicht völlig aus, um ein Kalb zu stillen – das Profitstreben des Menschen indes, kann sie nicht stillen. Vor gut Zehntausend Jahren schickte der Mensch sich an Auerochsen zu domestizieren – sprich zu versklaven – und durch Kreuzungen mit anderen Paarhufern auf einen möglichst hohen Milch- und Fleischertrag zu züchten. Trauriger Zwischenstand der fortwährenden Züchtungen und jüngst auch Genmanipulationen: Heute bildet eine Kuh pro Jahr 6.000 bis 8.000 Liter Milch, das entspricht dem Zehnfachen der Menge, die eine Kuh benötigte, um ihren Nachwuchs zu ernähren.[6] Es ist mehr als offensichtlich, dass wir Kühe dabei an die Grenzen dessen treiben, was ihre Physiologie zu leisten im Stande ist. So erkrankt jährlich ein Drittel der versklavten Kühe an einer Entzündung der Brust; Veterinäre bezeichnen diese Erkrankung als Mastitis.
Um einen hohen Milchertrag zu erzielen, ernähren Bauern die von ihnen ausgebeuteten Kühe mit proteinreichen Eiweißkonzentraten. Doch auch dieses "Kraftfutter" kann den aus der Überproduktion der Milchdrüsen resultierenden Energiebedarf oftmals nicht decken, so dass Kühe ihr eigenes Körpergewebe angreifen müssen, um den nicht zu stillenden menschlichen Verlangen nach Milch zu entsprechen. Die sich in diesem Zusammenhang ergebende Blutübersäuerung ist Grund dafür, dass jährlich annäherungsweise 25% der Kühe lahmen.
Wie jedes andere Säugetier – einschließlich des Menschen – bilden Kühe nur Milch, nachdem sie ein Kind ausgetragen haben. Darum werden Kühe in menschlicher Knechtschaft ab einem Alter von eineinhalb bis zwei Jahren im jährlichen Rhythmus gewaltsam geschwängert. In den allermeisten Fällen wird den Kuhmüttern ihr Kind unmittelbar oder wenige Tage nach der Geburt entrissen, damit es nicht jene Muttermilch trinkt, die doch eigentlich für seine Ernährung bestimmt ist.
In der Regel sehen Mutter und Kind sich zu Lebzeiten nicht wieder. Wir berauben Kühe ihrem Recht Mutter zu sein, ihrem elementaren Bedürfnis für ihre Kinder zu sorgen und sie zu behüten. Als empfindungsfähige Wesen haben Kühe eine ähnlich starke Bindung zu ihren Kindern wie menschliche Mütter zu den ihrigen. Kühe rufen tagelang, ja manchmal sogar wochenlang noch ihrem Kind, wenn es ihnen durch den Menschen entrissen und verschleppt wurde. Ihre Rufe sind vergebens, wir ignorieren sie.
Die Idylle ist trügerisch: Auch diese Kühe sind todgeweiht. Bild:
www.soylent-network.de
Was geschieht mit den Kälbern?
Schwach und kränklich anmutende Kälber werden wenige Tage nach ihrer Geburt in den Schlachthof deportiert, wo sie ermordet und zu Lab zur Käseherstellung, Pasteten oder Hunde- und Katzennahrung verarbeitet werden. Dahinter verbirgt sich knallharte Kalkulation: Für Bauern ist absehbar, dass die Kranken und Schwachen an der körperlichen wie psychischen Belastung der Mast zerbrechen werden. Darum bedeutet ihrer Schlachtung noch als Babys den höheren Profit – trotz des geringeren Gewichts –, denn außerhalb eines Schlachthofes gestorbene Tiere dürfen nach dem deutschen Lebensmittelgesetz nur zu so genannter Tierkohle "verwertet" werden.
Nur wenige Kälber verfügen über die für eine "Milchkuh" erforderliche Konstitution; die meisten Kälber werden aus diesem Grund sofort für die Fleischindustrie gemästet. Den übrigen steht ein trauriges, kurzes und qualvolles Leben bevor, bis auch sie in letzter Instanz auf unseren Tellern landen.
Kühe gäben keine Milch, wenn sie unglücklich wären!
Auch diese Indoktrin propagieren Funktionäre und Marionetten der Milchindustrie nur allzu gerne. Aus biologischer Sicht ist das freilich Humbug: Kühe haben keine Möglichkeit die Milchproduktion in ihren Körper aufzuhalten. Als bald sie geschwängert wurden stellt sich der Organismus auf die Produktion der Muttermilch ein. Erblickt ein Kälbchen das Licht der Welt, gibt die Kuh über einen Zeitraum von rund 10 Monaten Milch. Ob sie nun glücklich ist oder nicht, sie ist ihrem genetischen Programm unterworfen und hat keinerlei Einfluss auf die Funktion ihrer Milchdrüsen.
Wir nehmen ja nur, was das Kalb nicht trinkt!
Diese Sicht der Dinge ist äußerst naiv und reiht sich nahtlos in die Welt der Mythen und Märchen über die Milchindustrie ein: Nach bereits ein bis drei Tagen werden Mutter und Kind entzweit, ab diesem Zeitpunkt wird ein Kalb mit Ersatznahrung am Leben erhalten, bis sein Leben im Schlachthof ein gewaltsames Ende findet. Wir betrügen sehr wohl das Kalb um seine Muttermilch, die Mutter um ihr Recht Mutter zu sein und alle beide um ihr Leben!
Ich bin Vegetarier, für mich wird kein Tier umgebracht!
Wenn die Kühe im Alter von 5 Jahren den körperlichen wie psychischen Strapazen nicht mehr standhalten und ihre "Milchleistung" langsam nachlässt, werden sie geschlachtet. Kühe, die ein Alter von durchschnittlich 20 Jahren erreichen können, landen nach einem kurzen, qualvollen Leben als das, was wir Wurst und Fleisch nennen, auf unseren Tellern. Der überwiegende Teil des auf den Markt befindlichen Rindfleisches sind die Körper ermordeter Kühe der Milchindustrie. [7]
Die Milch machts! Die Milch macht es, dass täglich Millionen Kühe alleine in Deutschland versklavt, ausgebeutet und ermordet werden. Dieser verbrecherische Wahnsinn muss ein Ende finden und zwar besser sofort als gleich! Jeder von uns kann dazu beitragen, indem er konsequent Lebensmittel tierlicher Herkunft von seinem Speiseplan streicht. Denn das Gesagte gilt nicht nur für Kühe, sondern analog für jede Tiergattung, die wir ausbeuten, ihrer Muttermilch berauben und letztlich ermorden.
Höre bitte auf dein Verhalten rechtfertigen zu wollen z.B. damit, dass es den Kühen, von denen Sie Milch trinken besser gehe, "ihre" Kühe auf der Weide ständen oder die Kuhmütter auch ihre Kinder sehen dürften. In Zeiten der so genannten Intensivtierhaltung ist dies zum einem nicht die Regel und zum anderen dienen derartige Maßnahmen auch nur dazu, der Milch die begehrten Öko- und Bioplaketten aufzudrucken, um sie mit höheren Margen zu verkaufen. Es geht hier nicht darum, Haltungsformen zu reformieren oder die Bedingungen der Kühe marginal zu verbessern, sondern darum dem verbrecherischen Treiben, der Sklaverei und dem Morden endgültig ein Ende zu setzen. Kühe werden losgelöst davon, ob sie nun vermeintlich glücklich auf der Weide stehen oder offensichtlich unglücklich in enge Boxen eingepfercht im Stall vegetieren, ihrer Freiheit beraubt und letztlich gipfelt ihre traurige Existenz in ihrer Ermordung. Wir nennen das lieber Schlachtung, weil Mord ja so fürchterlich unschön klingt.
Streiche geraubte Muttermilch von deinem Speiseplan und greife stattdessen zu den mannigfaltigen, veganen Produkten wie Soja-, Mandel-, Hafer-, Kokos-, oder Reismilch! Dies ist ein Appell an dein Gewissen und an deine moralische Verpflichtung: Lebe vegan!
Quellen:
- [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Hausrind
- [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Hominisation
- [3] https://www.wissenschaft-online.de
- [4] http://www.swr.de/ratundtat/2003/12/04/beitrag1.html
- [5] "Vegane Ernährung" von Dr. Gill Langley, Echo Verlag, 3.Auflage, Göttingen 2001, S. 128, 2.Absatz
- [6] http://www.3sat.de/3sat.php
- [7] http://www.taz.de/pt/2001/03/23/a0086.nf/text
Externes Infomaterial:
- Milch-Flyer der Berliner-Tierrechts-Aktion
- Sojamilch als vegane Alternative
- soylent-network.de: Foto-Doku Rinderhaltung
Kommentare
Anonym: in Bezug auf die letzten Sätze des obigen Postulats (Sojamilch etc.) sei mir die Frage erlaubt:
Ihr quält doch mit Sojamilch die Pflanzen (es gibt Studien über Minimalströme, manche Biologen unterstellen Pflanzen sogar rudimentäre 'Gefühle'), wieso sagt ihr dann : Lebe vegan?
Ihr ersetzt doch damit Tier– durch Pflanzenquälerei, sonst nichts.
Gerade Sojamilch besteht aus Samen, die nicht sterben, sondern austreiben und leben wollen!
(16.01.2008, 15:05 Uhr)
lba: äääääääääblabla
(09.01.2008, 15:43 Uhr)
christopher schüring: ich lebe auf einen bauernhof und finde das diese behuptungen nicht oft zutrefen. über die milch bekommen wir nemlichfür den körper sehr wichtie und gesunde vitamine wie calzium und eiweis.
(05.01.2008, 14:09 Uhr)
toleranceman: Mit Vegetariern muß man diskutieren, sobald sie eine Wurstfabrik geerbt haben.
Danny Kaye
(15.12.2007, 11:21 Uhr)
Felina Meyer-ho: Die von ihnen oben genannten Gründe sind zwar alle schön und gut aber deshalb gleich aufhören Fleisch zu essen? Nein, dass können sie so nicht
durchsetzen. Setzen sie sich lieber
für freilandhaltung ein.
(19.11.2007, 14:09 Uhr)
Berti: Ich kenn' den Hannes, der ist nix im Leben geworden und jetzt ist er Veganer. Ist das Was?
Warum sucht man sich ein Mäntelchen, wenn man im Leben nicht klar kommt?
Hey Veganer ! Sind ein Schmied, ein Zimmermann oder ein Baumeister ein schlechter Mensch?
(02.11.2007, 23:47 Uhr)
NeutralePerson: Ok: Ich mag Tiere, ich mag Pflanzen. Wir haben alle (die meisten von uns) oft Mitgefühl. Aber es gibt sehr wohl gute Lösungen für alle, ohne dass man da gleich so einen extrem–Text verfassen muss über die armen armen Kühe die gezwungen sind Milch zu geben *taschentuch–auspack* *buhu*. Es gibt immer noch artgerechte Haltung, es gibt immer noch Tierzüchter– und Halter die keine brutalen Hobby–Mörder sind, es gibt Tierschutzvereine, Organisationen, Kontrolleure.
Leider, ja und es tut mir wirklich leid, gibt es Trottel, Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten auf der Erde. Und nicht ein Einzelner, sondern nur die Masse oder die Politik kann jemals etwas daran ändern. Und ihr Veganer seid nun mal nicht die Masse.
Nur Krankheiten und echte Bedrohungen würden den Großteil der Menschen auf eure Seite bringen. Denn der Großteil der Menschheit denkt eben – und das ist ganz natürlich, so wie jedes andere Tier auch denkt – an sich selbst und sein eigenes Wohlergehen, sowie das Wohlergehen seiner Familie.
@ElektroSmogKonsument: Da magst du recht haben dass der Mensch nicht von Anfang an Fleisch gegessen hat, doch er tut es immerhin schon so lange, dass es ein wichtiger Nahrungsbestandteil geworden ist, das vom Organismus benötigt wird. Wir haben uns dazu entwickelt!
Mal im Ernst keiner von euch tut sich selbst oder den Tieren etwas gutes mit dieser über–selbstlosen Einstellung zu leben. Ihr tut
1. eurer Gesundheit nichts gutes, da euch ein großer Teil eurer Nahrung fehlt und
2. dadurch eure Lebensqualität sowie die eurer Kinder beeinträchtigt ist, wodurch ihr bestimmt nicht länger natürlich überleben werdet als wir Allesesser und
3. ihr tut eurer Seele und Psyche nichts Gutes wenn ihr euch ständig über Probleme der Allgemeinheit aufregt und zwanghaft versucht etwas dran zu ändern.
Lebt euer Leben, ihr Alles–Esser–Menschen. Lebt es wie ihr wollt, esst was ihr wollt, habt individuelle Meinungen. Seid Tierliebhaber und Tierschützer wenn ihr wollt, aber macht euch dadurch nicht selbst irre und haltet alles in Grenzen, zu eurem Besten!
Ich finds toll dass es Menschen gibt die für gute Zwecke kämpfen, aber trotzdem sollte mans nicht übertreiben, keep cool, okay?
(27.08.2007, 15:03 Uhr)
ElektroSmogKonsument: @ anonym ... der Mensch hat von anfang an nie tiere gejagt ... erst recht nicht um sie zu essen ... und überlege mal wie lange es gedauert hat (laut dem SchulischenGeschichtsUnterricht) bis der Mensch des Feuer für seine Zwecke gebändigt hat... damm was hat der Mensch nur vorher mit dem Fleisch gemacht doch nicht etwa roh gegessen? Die Meisten essen doch heuzutage auch kaum rohes tier... es ist eben per zufall entstanden... nur existierte der mensch davor auch...
anscheinend siehst Du leider nicht wie viele von uns wie abhängig wir alle von irgendewelchen Mitteln sind ... würde wir alle von heut auf morgen aufhören diesen massenkonsum zu betreiben dann würde die Wirtschaft genauso kaputt gehen wie sie es sowieso langsam es machen tut..
Man Könnt Dich ja schon mal allein fragen welche Schokolade du denn kaufst wenn Du mal welche kaufen solltest... weist Du eigentlich was für Schadstoffe in dieser BilligProduktion Milka eigentlich drin ist ... da ist so ZartBitterSchoki ab 85%KakaoGehalt und aufwärtzs viel besser ... grrr...
mah will mich ned schon wieder auf so ein niveau ablassen ... irgendwann kapieren sie es ja doch noch (hoffentlich)
mfg
(24.07.2007, 00:11 Uhr)
Greta: Ich bin davon überzeugt, dass es auch "glückliche" Kühe gibt, denen wir die Milch "stehlen". Wie ihr schon schreibt: heutige Züchtungen produzieren 10x so viel Milch, die die Kälber eigentlich benötigen würden. Wieso sollten wir Menschen also nicht einen Teil davon, den die Kälber ja sowieso nicht aufnehmen können, zu unseren Zwecken missbrauchen?
Es ist sicher unumstritten dass viel zu viele Tiere Höllenqualen erleiden müssen, für die wir Menschen verantwortlich sind. Diese Einsicht hat mich auch zum Vegetarier gemacht. Aber wenn wir jegliche "Nutzung" von Tieren abschaffen würden wäre es kein weiter Weg mehr zur Ausrottung von noch mehr Arten. Weil der Mensch bekanntlicherweise nur das züchtet, was er "braucht". Einige wenige mögen einsehen, dass Tiere auch ohne Nutzen für den Menschen ein Recht auf Leben haben, aber man muss nicht so naiv sein und glauben, dass diese Einsicht alle Menschen irgendwann teilen können.
Ich spreche mich ganz klar FÜR eine absolut artgerechte Haltung von "Nutztieren" aus, insofern sie nicht für unsere Zwecke geschlachtet und misshandelt werden.
Und ich trinke gerne die Milch von den Kühen, die ganzjährig auf einer riesen Wiese neben unserem Garten stehen, wie Pferde umhergallopieren und mir den Apfel von der Hand schlecken, während ihre Kälbchen sich ängstlich hinter ihnen verstecken.
Massentierhaltung und Ausbeutung gehören zweifellos abgeschafft!!! Ich kann aber nicht nachvollziehen, warum wir absolut auf gemäßigten Verzehr von Milch und Eiern verzichten sollten, der sicherlich mit einem glücklichen Tierleben vereinbar ist!
(30.12.2006, 19:35 Uhr)
Lutz: Checkt hier denn keiner die Kommentare? Speziesismus deluxe..
Früher konnte ich auch nicht verstehen, warum jemand vegan lebt und das etwas daran falsch sein soll, sich einen Hamster zu halten oder Milch zu trinken. Heute ist mir kaum noch begreiflich, wie man so verblendet, selbstherrlich und arrogant sein kann. Sicher habe ich heute auch mit einer anderen Form der Arroganz zu kämpfen: Der gegenüber meinen unverständigen Mitmenschen. Doch liegen ihr jetzt nicht mehr Konservatismus, Gleichgültigkeit und Selbstherrlichkeit zugrunde, sondern Wut aus einem tiefen Leid heraus. Aus einer Verständnislosigkeit für soviel Grausamkeit. Verdammt noch mal! Es ist einfach so willkürlich. Es gibt keine Eigenschaft, die jeden einzelnen “Menschen” von jedem einzelnen “Tier” unterscheidet. Keine Ahnung was mit der DNS ist, aber will man dem Menschen ernsthaft auf etwas materielles beschränken? Dann haben wir eh verkackt. Mit solch mechanistischem Denken können wir die Verantwortung für unser Leben sowieso an die Physik übergeben. Ansonsten bleibt es eine Frage von Äußerlichkeiten. Klar gibt es vom Aussehen her einen deutlichen Unterschied zwischen “Mensch” und “Tier”, aber genauso gibt es einen zwischen schwarz und weiß. Auf geistiger Ebene sind viele “Tiere” sicher näher an dem dran, was man als Kriterium des Menschseins heranziehen könnte als so mancher “Mensch”.
Und letztendlich: Was nützt es uns nach Unterschieden zu suchen? Läuft es nicht nur auf eine Rechtfertigung der Ausbeutung hinaus? So wie auch unter Menschen noch immer die Staatsangehörigkeit eine große Rolle für die individuellen Rechte (hier sind nicht wirklich die Menschenrechte gemeint, sondern das Recht, sich an einem Ort aufzuhalten, zu arbeiten etc.). Es ist so lächerlich, als hätte ich ein größeres Recht hier in Deutschland zu leben und zu arbeiten als sonst irgendjemand. Warum sollte ich auch? Weil ich so behütet aufgewachsen bin, immer im absoluten Überfluss Speisen aus aller Welt zu essen hatte, medizinische Versorgung jederzeit gewährleistet war und ich nie größere Sorgen als die Frage nach dem Sinn des Lebens hatte oder was man sonst so an Lebenssorgen in verschiedenen Lebensphasen hat. Ja, wahrscheinlich schon. Ich habe das Recht mehr als jeder von außerhalb. Denn ich war zuerst hier. Ich kann nicht teilen. Die anderen werden mich bestimmt überrennen. Mir den Arm rausreißen, wenn ich ihnen den kleinen Finger reiche. Sie werden nicht so sozial und ethisch handeln wie ich. Es wird nicht klappen, ich muss meine Machtposition halten. Erinnert mich an “Meinst du der Löwe würde dich nicht fressen?!” Höhö! Diese verdammte Bequemlichkeit und Angst. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand diesen ganzen selbstherrlichen Scheiß glaubt. Für mich liegt das so auf der Hand. Klar hab ich auch Angst vor vielen Dingen. Klar, steck ich noch viel zu tief drin in der Scheiße. Klar habe ich noch keinen Fick an Respekt für das was mich am Leben hält. Weder für meine Nahrung noch in angemessenem Maße für geistige, seelische Nahrung. Aber wenigstens sehe ich ansatzweise die Notwendigkeit. Es geht immer weiter! Versperrt euch nicht! Dies ist kein Kampf in dem es darum geht, andere zu widerlegen sondern eine durch Mitgefühl motivierte Erklärung, die keineswegs vollständig oder besonders gut formuliert ist. Es geht vielmehr darum die Motivation zu begreifen, denn die Argumente. Ich gebe nicht vor ein guter Mensch zu sein. Ich bin ein verdammtes Arschloch. Aber nur aus Dummheit. Wie wir alle! Keiner von uns ist schlecht! So jetzt reichts mal. Soviel Angriffsfläche, wie ich jetzt biete, kann ich fast nur noch darauf warten, dass jemand versucht mich zu zerstören. Und der Versuch wird mich sicher treffen. Aber was soll man machen? Die Fresse halten? Weggucken!? Ach... Schluß!
(05.10.2006, 00:43 Uhr)
Karli: Meine Güte, eine Laktose–Intoleranz ist doch keine Schande, wieso macht ihr da gleich eine Ideologie draus?!
Euere Übertreibungen und euere Einseitigkeit führt nur dazu, daß Tierschutz nur noch was für Extreme ist.
Und es ist Quatsch, daß die Milch die Tiere quält, der Milchspendereflex ist bekanntlich ein lustvolles Erlebnis. Na ja.
(03.07.2006, 14:46 Uhr)
Wolf: Interessant, diese Ansicht. Ich bleibe jedoch dabei, ein Ausbeuter und ein Fleischfresser zu sein, wie mich Mutter Natur auch erschaffen hat. Kann mir schwer vorstellen, dass die Wölfe sich Gedanken machen, wenn sie ihre Beute zerreissen? Nur der Mensch macht es, und wieso? Weil manche denken, es gäbe für alles Lösung, und alles muss politsch korrekt sein. Komisch, ich habe auch gar kein Problem, ein Tier zu erlegen, um es zu essen – das ist so, das wird so sein, und es ist auch gut so, habe nämlich keine Lust von einer anderen Spezies aufgefressen zu werden. Apropo Pflanzen: reagieren auf Musik, deswegen würde ich nicht behaupten, dass sie kein Schmerz fühlen. Leut, macht euch nicht verrückt, und macht net andere verrückt :)
(05.06.2006, 18:13 Uhr)
Ingrid: Ich war gestern noch mit einer Schulklasse auf einem Bauernhof.
Der Bauer sorgt sehr gut für die Tiere. Sie können sich im Stall frei bewegen, haben spezielle Liegematten und einen sauberen Stall (keine Spaltböden). Dass die Kälber sofort von den Müttern getrennt werden, finde ich auch sehr tragisch. Aber ich glaube nicht, dass ich oder andere Menschen dieses ändern können. Dazu müsste von staatlicher Seite etwas passieren. Von daher haben die Veganer Recht: das ist wirklich Tierquälerei. Es stimmt auch, dass ein Mensch, nachdem er von der Mutterbrust entwöhnt ist, keine Milch mehr benötigt. Ich trinke auch keine Milch und mir geht es gut. Ob ich allerdings ganz ohne Fleisch leben könnte, weiß ich nicht. Der Mensch ist doch eigentlich, vom Gebiss und von den Verdauungsorganen aus gesehen, ein "Allesfresser". Oder sehe ich das falsch? Auf jeden Fall war die Seite für mich ein Denkanstoß!
(04.03.2006, 13:30 Uhr)
Raider: Ich sag immer jedem das seine.
Aber ich könnte nicht ganz ohne Milch und Fleisch leben.
Auserdem habt ihr gewusst das Milch und Fleisch eine wichtige Rolle im menschlichen Organismus spielen. Diese Rolle kann nicht von pflanzlichen Eiweißen usw. übernommen werden.
Allso ein wenig Fleisch schadet nie.Alles in Maßen
P.s.: Indien ist mit 90,4 Millionen Tonnen weltgrößter Milcherzeuger aber trotzdem sind die Kühe heilig.
(23.01.2006, 11:19 Uhr)
Alm-Marie und Ziegebluise: Ihr armen Veganer werdet alle an Knochenverschleiß sterben.Habt ihr nicht gewusst ,dass Milch ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung sein sollte,da sie ein wichtiger Energieliferant ist????Aber nett ,dass ihr uns so lustiges Material zum lachen gebt.Uns ist langweilig!!!
(23.01.2006, 11:18 Uhr)
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